Der Hort als ‚authentisch normaler‘ Ort für Kinder in der Migrationsgesellschaft? Sozialraumtheoretische ethnografische Betrachtungen in einer Schweizer Großstadtnachbarschaft
Ursina Jaeger

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Ursina Jaeger, Der Hort als ‚authentisch normaler‘ Ort für Kinder in der Migrationsgesellschaft? Sozialraumtheoretische ethnografische Betrachtungen in einer Schweizer Großstadtnachbarschaft (11.05.2026), Beltz Juventa, 69469 Weinheim, ISSN: 1436-1957, 2026 #1, S.62
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Descripción / Abstract
Basierend auf Daten einer mehrjährigen multilokalen Ethnografie mit Kindern in einer Schweizer Großstadtnachbarschaft wird im Beitrag nach den Bedingungen sozialräumlicher Trennung divergierender Orte der Kindheit gefragt. Im Fokus stehen dabei Horte, die die Kinder auf grundsätzlich freiwilliger Basis zusätzlich zur Schule besuchen. Unter Rückgriff auf sozialraumtheoretische Ansätze im Kontext von Bildung und Migration wird der Hort als Ort analysiert, in dem sich privat-öffentliche Aushandlungen guter Kindheit relational zum Verhältnis zwischen Familien und Schulen neu figurieren. Es wird diskutiert, was die im Hort verwendete Figur des ‚authentisch Normalen‘ für das Verständnis von Kindheiten in der Migrationsgesellschaft bedeuten kann.