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Die Stadt im Kino

Deutsche Spielfilme 1900-2000

Guntram Vogt

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Guntram Vogt, Die Stadt im Kino (2014), Schüren Verlag, Marburg, ISBN: 9783894727871

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Description / Abstract

Immer erzählen Städte im Kino von den Chancen und Zwängen der Menschen im urbanen Leben, sei es realistisch inszeniert oder fantastisch konstruiert.
Dieses Buch zeigt mit den Veränderungen des Stadtbildes auch den Wandel des Bildes von der Stadt im deutschen Spielfilm des 20. Jahrhunderts, dem Jahrhundert, in dem das Kino die Träume und Wahrnehmungen der Menschen formte.
Ein einleitender Essay skizziert Entwicklungslinien und Schwerpunkte der Darstellung urbanen Lebens in verschiedenen Zusammenhängen.
Die folgenden knapp 70 Filmkapitel werden eingerahmt von einem Überblick über Stadtbilder und -szenen im frühen deutschen Spielfilm bis 1913 und einem Querschnitt durch einschlägige Filme der beiden letzten Jahre des 20. Jahrhunderts.
Am Beginn eines jeden Filmkapitels stehen Angaben zu den Credits (Regie etc.), gefolgt von bewußt unterschiedlich gefassten Inhaltsangaben. Eine hervorgehobene knappe Skizze zur Bedeutung der einzelnen filmischen Stadt bietet eine Art Kernthese. Es folgen Angaben zur Produktion, Daten zu den Künstlern - Regisseure, Schauspieler, Kameraleute, Produzenten, Autoren. Unter der Überschrift Stadt schließt ein analytisch beschreibender Kommentar zur Spezifik des einzelnen Films jedes Kapitel ab. Bildzitate aus den Videoaufzeichnungen ergänzen durchgehend die Lektüre.

Description

Geb. 1937 in München. Studium der Germanistik, Philosophie und Geschichte in München, Basel, Münster, Kiel. 1966 Promotion bei Erich Trunz. 1967-70 Assistent im Fach Didaktik Deutschunterricht an der Pädagog. Hochschule Flensburg. 1971-73 Lehrer an Gymnasien und an der VHS in München. 1973/1974 Redakteur und Betriebsrat bei Gruner & Jahr München. Von 1975 - 2000 Prof. f. Didaktik des Deutschunterrichts am Institut für Neuere deutsche Literatur und Medien Universität Marburg.

Table of content

  • BEGINN
  • Inhalt
  • Aufrisse zur kinematografischen Stadtkonstruktion
  • 1. Anfänge und Übergänge
  • 2. Definitionen und Konkretionen
  • 3. Filmtitel, Namen, Orte„Beim Reisen merkt man, daß sich die
  • 4. Stadt im Film, Stadtfilm, filmische Stadt
  • 5. Kinematografischer Städtebau
  • 6. Realität, Fiktionalität, Virtualität und dasImaginäre
  • 7. Stadtkritik und ihre Ausdifferenzierung
  • 8. Das Unverfilmte der deutschen Städte
  • 9. Forschung und Konzept
  • 10. Ausblick
  • Stadtbilder und -szenen im frühen deutschen Spielfilm bis 1913
  • HEIMGEFUNDEN (1910)
  • TRAGÖDIE EINES STREIKS (1911)
  • MEYER AUS BERLIN (1919)
  • DAS RECHT AUFS DASEIN (Mai 1913)
  • DAS GEHEIMNIS VON CHATEAU RICHMOND (1913)
  • WO IST COLETTI? (1913)
  • Urban Gad – DIE ARME JENNY (1912)
  • Carl Wilhelm – DER STOLZ DER FIRMA (1914)
  • Robert Wiene – DAS CABINET DES DR. CALIGARI (1920)
  • Karl Heinz Martin – VON MORGENS BIS MITTERNACHTS (1920)
  • Karl Grune – DIE STRASSE (1923)
  • Friedrich Wilhelm Murnau – DER LETZTEMANN (1924)
  • Georg Wilhelm Pabst – DIE FREUDLOSE GASSE (1925)
  • Fritz Lang – METROPOLIS (1927)
  • Friedrich Wilhelm Murnau – SUNRISE (1927)
  • Walter Ruttmann – BERLIN. DIE SINFONIE DER GROSSSTADT (1927)
  • Joe May – ASPHALT (1929)
  • Ernst Laemmle – DER TEUFELSREPORTER. [IM NEBEL DER GROSSSTADT] (1929)
  • Leo Mittler – JENSEITS DER STRASSE (1929)
  • Piel Jutzi – MUTTER KRAUSENS FAHRT INS GLÜCK (1929)
  • Robert Siodmak/Edgar G. Ulmer/Rochus Gliese – MENSCHEN AM SONNTAG (1930)
  • Fritz Lang – M [EINE STADT SUCHT EINENMÖRDER] (1931)
  • Phil Jutzi – BERLIN ALEXANDERPLATZ (1931)
  • Gerhard Lamprecht – EMIL UND DIE DETEKTIVE (1931)
  • Max Ophüls – DIE VERLIEBTE FIRMA (1932)
  • Slatan Dudow – KUHLEWAMPE ODERWEM GEHÖRT DIEWELT? (1932)
  • Werner Hochbaum – RAZZIA IN ST. PAULI (1932)
  • Paul Martin – EIN BLONDER TRAUM (1932)
  • Heinrich George/Werner Hochbaum – SCHLEPPZUGM17 (1933)
  • Hans Steinhoff: HITLERJUNGE QUEX (1933)
  • Luis Trenker – DER VERLORENE SOHN (1934)
  • Johannes Alexander Hübler-Kahla – DAS VEILCHEN VOM POTSDAMER PLATZ (1936)
  • Robert A. Stemmle – GLEISDREIECK (1937)
  • Richard Schneider-Edenkoben – SILVESTERNACHT AM ALEXANDERPLATZ (1939)
  • Volker von Collande – ZWEI IN EINER GROSSEN STADT (1942)
  • Veit Harlan – DIE GOLDENE STADT (1942)
  • Wolfgang Liebeneiner – GROSSSTADTMELODIE (1943)
  • Leo de Laforgue – SYMPHONIE EINERWELTSTADT/BERLIN, WIE ES WAR (1943/1950)
  • Helmut Käutner – UNTER DEN BRÜCKEN (1944/45)
  • Wolfgang Staudte – DIE MÖRDER SIND UNTER UNS (1946)
  • Josef von Baky – UND ÜBER UNS DER HIMMEL (1947)
  • Robert A. Stemmle – BERLINER BALLADE (1948)
  • Slatan Dudow – UNSER TÄGLICH BROT (1949)
  • Franz Cap – DIE SPUR FÜHRT NACH BERLIN (1952)
  • Gerhard Klein – EINE BERLINER ROMANZE (1956)
  • Georg Tressler – DIE HALBSTARKEN (1956)
  • Ottomar Domnick – JONAS (1957)
  • Gerhard Klein – BERLIN. ECKE SCHÖNHAUSER (1957)
  • Victor Vicas/Wieland Liebske – ZWEI UNTER MILLIONEN (1962)
  • Herbert Vesely – DAS BROT DER FRÜHEN JAHRE (1962)
  • Konrad Wolf – DER GETEILTE HIMMEL (1964)
  • Kurt Maetzig – DAS KANINCHEN BIN ICH (1965/1989)
  • Ulrich Schamoni – ES (1966)
  • Alexander Kluge – ABSCHIED VON GESTERN (1966)
  • Heiner Carow – DIE LEGENDE VON PAUL UND PAULA (1973)
  • Wim Wenders – ALICE IN DEN STÄDTEN (1974)
  • Alexander Kluge/Edgar Reitz – IN GEFAHR UND GRÖSSTER NOT BRINGT DERMITTELWEG DEN TOD(1974)
  • Werner Herzog – STROSZEK (1977)
  • Helke Sander – DIE ALLSEITIG REDUZIERTE PERSÖNLICHKEIT – REDUPERS (1978)
  • Konrad Wolf – SOLO SUNNY (1980)
  • Rainer Werner Fassbinder – BERLIN ALEXANDERPLATZ (1980)
  • Rudolf Thome – BERLIN CHAMISSOPLATZ (1980)
  • Ulrich Edel – CHRISTIANE F. WIR KINDER VOM BAHNHOF ZOO (1981)
  • Vadim Glowna – DESPERADO CITY (1981)
  • Elfi Mikesch – MACUMBA (1982)
  • Rosa von Praunheim – STADT DER VERLORENEN SEELEN (1983)
  • Hermann Zschoche – INSEL DER SCHWÄNE (1983)
  • Thorsten Näter – ZEIT DER STILLE (1986)
  • Wim Wenders – DER HIMMEL ÜBER BERLIN (1987)
  • Jan Schütte – DRACHENFUTTER (1987)
  • Michael Klier – ÜBERALL IST ES BESSER WO WIR NICHT SIND (1989)
  • Peter Kahane – DIE ARCHITEKTEN (1990)
  • Wolfgang Becker – DAS LEBEN IST EINE BAUSTELLE (1997)
  • Tom Tykwer – LOLA RENNT (1998)
  • Andreas Dresen: NACHTGESTALTEN (1999)
  • Die filmische Stadt vor der Jahrtausendwende
  • Fred Kelemen – VERHÄNGNIS/FATE (1994)
  • Jan Schütte – FETTEWELT (1998)
  • Edward Berger – GOMEZ – KOPF ODER ZAHL (1998)
  • Eoin Moore – PLUS-MINUS NULL (1998)
  • Angela Schanelec – PLÄTZE IN STÄDTEN (1998)
  • Rolf Peter Kahl – ANGEL EXPRESS (1998)
  • Thomas Arslan – DEALER (1999)
  • Bettina Ellerkamp und Jörg Heitmann – KILLER.BERLIN.DOC (1999)
  • Hussi Kutlucan – ICH CHEF, DU TURNSCHUH (1999)
  • Petra Katharina Wagner – OSKAR UND LENI (1999)
  • Andreas Kleinert – WEGE IN DIE NACHT (1999)
  • Sönke Wortmann – ST. PAULI NACHT (1999)
  • Leander Haußmann – SONNENALLEE (1999)
  • Thorsten Schmidt – SCHNEE IN DER NEUJAHRSNACHT (1999)
  • Verzeichnis der Personen
  • Verzeichnis der Filmtitel
  • Verzeichnis der Literatur

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