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Die Kunst der Beratung

Jaspers' Philosophie in Sinn-orientierter Beratung

Anette S. Fintz

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Anette S. Fintz, Die Kunst der Beratung (2001), Aisthesis Verlag, Bielefeld, ISBN: 9783849814410

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Description / Abstract

Ist ein Psychotherapeut ein philosophischer Praktiker? Wie viel Theorie oder Methode braucht eine Psychotherapie?

Die Kunst der Beratung greift diese Fragen auf und verbindet Frankls Logotherapie mit Jaspers’ Existenzphilosophie. Der Sinn des Lebens, der Umgang mit Schicksal, die Freiheit und Verantwortung des einzelnen – diese Themen stehen im Zentrum des Buches.

In Beispielen zeigt die Autorin sowohl die Grenzen des methodischen Handelns als auch die Grenzen des Philosophierens in der Praxis. Sie kommt zu dem Schluß, daß therapeutisches Handeln gelernt und reflektiert werden muß, obwohl es letztlich nicht auf Regeln zu bringen ist.

Description

Dr. Anette Suzanne Fintz (*1964) studierte Philosophie, Pädagogik, Psychologie und Soziologie. Während und nach ihrer Qualifizierung zur Logotherapeutin war sie als psychologische Beraterin und Supervisorin tätig. 1998 gründete sie das Institut für Sinn-orientierte Beratung und promovierte in Philosophie. Heute coacht die Autorin Führungspersönlichkeiten der Wirtschaft und des öffentlichen Lebens mit den Schwerpunkten Führung und Persönlichkeit, Kommunikation und Performance.

Table of content

  • Frontcover
  • Titel
  • Impressum
  • Inhaltsverzeichnis
  • Vorwort
  • Einleitung
  • 1 Die Indikationsbereiche für logotherapeutische Behandlung
  • 1.1 Die Einordnung von Beschwerden als Auswahlkriterium für Hilfemaßnahmen
  • 1.2 Logotherapie: eine sinnzentrierte Psychotherapie mit methodischen Ansätzen
  • 2 Die Behandlungsmethoden der Logotherapie
  • 2.1 Die paradoxe Intention
  • 2.2 Die Dereflexion
  • 2.3 Die Einstellungsmodulation
  • 3 Die Wertetheorien der Logotherapie: Einstellungsmodulation, Wertehierarchie und Wertetypologie
  • 3.1 Die Wertehierarchie nach Frankl: Die Grundlage der Einstellungsmodulation
  • 3.2 Wertekategorien als Grundmuster und als therapeutische Aufgabe
  • 3.3 Wertegefüge als Grundlage der Lebensgestaltung
  • 3.4 Werte als „Sinnuniversalien“
  • 3.5 Frankls Wertetheorie als existenzphilosophische Weiterführung von Schelers Wertphilosophie
  • 4 Die Logotherapie als eine sinnzentrierte Psychotherapie
  • 4.1 Sinn – ein philosophischer Streitbegriff
  • 4.2 A. J. Ayers These des Zufalls und Frankls These der Sinnhaftigkeit
  • 4.3 Sinn als eine Frage der persönlichen Entscheidung
  • 4.4 Die Frage nach dem Sinn in Jaspers’ Philosophie
  • 4.5 Sinnfindung in der logotherapeutischen Praxis
  • 4.6 Glück und Sinn
  • 4.7 Sinn-Theorien im Vergleich und in ihrem Bezug zur Beratungspraxis
  • 5 Frankls Anthropologie als Voraussetzung der Logotherapie
  • 5.1 Die Dimensionalontologie und ihre Gesetze
  • 5.2 Die Existentialien
  • 5.3 Die Möglichkeit der Selbstgestaltung durch Selbstdistanz und Selbsttranszendenz
  • 5.4 Die Theorien der „Noodynamik“ und der „Trotzmacht des Geistes“
  • 5.5 Selbsthingabe ohne Selbstaufgabe
  • 6 Existenzanalyse vor dem Hintergrund der Grenzsituation
  • 6.1 Grundsituation und Grenzsituation – die „tragische Trias“
  • 6.2 Das Leiden
  • 6.3 Das Wissen um den Tod
  • 6.4 Die Unumgänglichkeit der Schuld
  • 6.5 Die „tragische Trias“ als Wegweiser zu einem „tragischen Optimismus“
  • 7 Existenzanalyse und Existenzerhellung
  • 7.1 Existenzanalyse
  • 7.2 Existenzerhellung
  • 7.3 Existenzanalyse und Existenzerhellung: Ein Vergleich
  • 8 Meinen Frankl und Jaspers dasselbe?
  • 8.1 Jaspers’ Existenzphilosophie in der Logotherapie
  • 8.2 Differenzen
  • 8.3 Jaspers’ Psychotherapiekritik
  • 8.4 Konsequenzen aus Jaspers’ Psychotherapiekritik für Frankls Existenzanalyse
  • 8.5 Frankls mögliche Antwort
  • 8.6 Jaspers und Frankl – einige unsystematische Anmerkungen
  • 8.7 Jaspers’ und Frankls Plädoyer für eine menschenwürdige Psychotherapie
  • 9 Logotherapie und Existenzphilosophie – Rückblick und Ausblick
  • Sondertexte
  • Besuchsnotizen: „Ein Besuch in Wien“ oder „Die Schwierigkeit, Frankl als Person von seiner Theorie zu trennen“
  • Briefwechsel Karl Jaspers – Viktor E. Frankl (1953-1961)
  • Anhang
  • Fallbeispiele
  • Dem Leiden „Gestalt“ geben: Bilder ratsuchender Menschen
  • Literaturverzeichnis
  • Backcover

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