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Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans ­nimmermehr? Ein Beitrag über die Rolle der Lehre im Zusammenhang mit der Theorieentwicklung in der Pflege

Hanna Mayer

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Hanna Mayer, Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans ­nimmermehr? Ein Beitrag über die Rolle der Lehre im Zusammenhang mit der Theorieentwicklung in der Pflege (2019), Beltz Juventa, 69469 Weinheim, ISSN: 1430-9653, 2019 #2, p.110

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Obwohl sich in den letzten drei Jahrzenten die Pflegewissenschaft im deutschsprachigen Raum als akademische Disziplin längst etabliert hat wird zu recht mit Regelmäßigkeit festgestellt, dass es zunehmend an Theorieentwicklung fehlt. Theoriebildung stellt jedoch das Herzstück jeder Wissenschaft dar und ist eine Art Indikator für die Reife der jeweiligen Disziplin. Der Grundstein zur Ausgestaltung einer Disziplin und damit zur Wissensproduktion in dieser wird in der Lehre gelegt. Die meisten Master- sowie Doktoratsprogramme reflektieren ein Verständnis von Wissensproduktion, das vorrangig auf empirische Forschung im Sinne der Produktion von Evidenz basiert. Theoriebildung zu lehren hat jedoch gute Gründe: 1. Um grundlegende Fähigkeiten wissenschaftlichen Denkens und Arbeitens bei Studierenden zu fördern. 2. Um ein ganzheitliches Verständnis von Wissenschaft und Prozesse der Wissensentwicklung zu ermöglichen, und 3. um Theorieentwicklung durch studentische Beiträge zu fördern. Die zentrale Frage ist daher nicht „ob“, sondern eher „wie“ der pflegetheoretische Aspekt als Teil der Wissenschaft und Theoriebildung in die akademische Lehre einfließen kann und für wen und auf welchem Qualifizierungsniveau man sich mit Theoriebildung befassen sollte.

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