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PERIPHERIE – Politik • Ökonomie • Kultur 1/2019

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PERIPHERIE – Politik • Ökonomie • Kultur 1/2019 (2019), Verlag Barbara Budrich, 51379 Leverkusen, ISSN: 0173-184X, 2019 #1,

Description / Abstract

Die PERIPHERIE befasst sich aus interdisziplinärer Perspektive mit Politik, Ökonomie, Kultur und Gesellschaft in der ungleichen kapitalistischen und post-kolonialen Welt. Sie fordert und fördert die kritische Auseinandersetzung und Diskussion zwischen Nord und Süd, zwischen Wissenschaft und Bewegung, zwischen Theorie und Praxis. Die Artikel diskutieren Themen wie Globalisierung, Demokratisierung, ökonomische und ökologische Krisen oder Rassismus sowie Geschlechter-und Klassenverhältnisse. Die PERIPHERIE ist ein Forum, das mit theoretisch fundierten und empirisch gesättigten Beiträgen detailliertes Wissen um Zusammenhänge in den Peripherien in die aktuellen und allzu oft nur aus der Perspektive der Metropolen geführten Globalisierungsdiskurse einbringt. Die Grundhaltung der Redaktion ist herrschaftskritisch, und die weltweite Stärkung emanzipativer Bewegungen ist ihr ein wichtiges Anliegen. Die PERIPHERIE fordert und fördert die kritische Auseinandersetzung und Diskussion zwischen Nord und Süd, zwischen Wissenschaft und Bewegung, zwischen Theorie und Praxis. Sie veröffentlicht Originalbeiträge, die nach dem double-blind Peer-Review-Prinzip begutachtet wurden. Der Name PERIPHERIE geht auf das Begriffspaar Zentrum und Peripherie zurück, mit dem sich die Möglichkeit eröffnet, Prozesse von Verarmung und Ungleichheit im geographischen Süden und Norden strukturell zusammenzudenken. Dieser Ansatz ist aus Sicht der Redaktion in der über 30jährigen Geschichte der Zeitschrift aktuell geblieben, auch wenn weitere Konzepte und Theorierichtungen als sinnvolle Ansätze und alternative Perspektiven hinzugetreten sind.

Table of content

  • BEGINN
  • Inhaltsverzeichnis
  • Zu diesem Heft
  • Schwerpunkt
  • Williams: Konkurrierende Erinnerungspolitiken in Gedenkstätten. „Mnemonische Rollenzuschreibungen“ und Ellipsen im Tuol Sleng Genocide Museum*
  • Feldman: Ein neuer Blick auf die Vergangenheit, Visionen der Zukunft. Das Muktijoddha Jadughar (Liberation War Museum) in Bangladesch als Schau-Platz des Widerstands
  • Fini: Durch gemeinschaftliche Organisation Sicherheit aufbauen. Der Fall der Policía Comunitaria in Guerrero, Mexiko
  • Diskussion
  • Schäfer: Erinnerungen an politisch motivierte Gewalt in Simbabwe. Kontroversen über das Gedenken an die Opfer der Gukurahundi-Massaker
  • Kößler: Die Bibel und die Peitsche. Verwicklungen um die Rückgabe geraubter Güter
  • Gulowski/Oppelt: Das neue Projekt der Kritik: Im Interview mit Achille Mbembe
  • PERIPHERIE-Stichwort
  • Erinnerung, postkolonial
  • Rezensionen
  • Mutter: Juliana Ströbele-Gregor: Transnationale Spurensuche in den Anden – von geflüchteten Juden, „Altdeutschen“ und Nazis in Bolivien. Berlin: Metropol 2018, 234 Seiten
  • Kößler: Leslie Witz, Gary Minkley & Ciraj Rassool: Unsettled History. Making South African Public Pasts. Ann Arbor. US-MI: University of Michigan Press 2017, 312 Seiten (https://doi.org/10.3998/mpub.9200634)
  • Kößler: Fazil Moradi, Ralph Buchenhorst & Maria Six-Hohenbalken (Hg.): Memory and Genocide. On What Remains and the Possibility of Representation. London & New York, US-NY: Routledge 2017, 181 Seiten (https://doi.org/10.4324/9781315594897)
  • Otieno: Felwine Sarr: Afrotopia. Berlin: Matthes & Seitz 2019, 175 Seiten
  • Schäfer: Kalpana Hiralal & Zaheera Jinnah (Hg.): Gender and Mobility in Africa. Borders, Bodies and Boundaries. Cham: Palgrave-MacMillan 2018, 259 Seiten
  • Kößler: Shireen Ally & Arianna Lissoni (Hg.): New Histories of South Africa’s Apartheid-Era Bantustans. London & New York, US-NY: Routledge 2017, 222 Seiten
  • Tietje: Miriam Trzeciak, Elisabeth Tuider & Hanns Wienold (Hg.): TRANSIT Mexiko. Migration, Gewalt, Menschenrechte .Münster: Westfälisches Dampfboot 2018, 325 Seiten
  • Clausing: Renata Motta: Social Mobilization, Global Capitalism and Struggles over Food. London & New York, US-NY: Routledge 2016, 190 Seiten (https://doi.org/10.4324/9781315609539)
  • Hauck: Olaf Tietje: „Wir nahmen uns das Wort“. Migrantische Akteur_innen in Almería, Spanien. Münster: Westfälisches Dampfboot 2018. 285 Seiten
  • Eingegangene Bücher
  • Summaries
  • Zu den Autorinnen und Autoren

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