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Paternalismus und die normative Eigenstruktur des Pädagogischen

Zur Ethik des pädagogischen Handelns

Johannes Giesinger

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Johannes Giesinger, Paternalismus und die normative Eigenstruktur des Pädagogischen (2019), Beltz Juventa, 69469 Weinheim, ISSN: 0044-3247, 2019 #2, p.250

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Die Rede von der normativen Eigenstruktur des Pädagogischen gehört zu den grundlegenden Motiven der Allgemeinen Pädagogik. In kritischem Anschluss an die Tradition vertritt Johannes Drerup die Auffassung, die pädagogische Sphäre verfüge über eine eigene normative Rechtfertigungsstruktur. Er betrachtet Paternalismusdoktrinen als einheimische Rechtfertigungsmodelle der Pädagogik. In diesem Beitrag werden Drerups Thesen diskutiert. Zum einen wird seine Idee einer speziellen Problem- und Rechtfertigungsstruktur der Pädagogik aufgenommen, zum anderen aber infrage gestellt, dass diese am besten unter Verwendung des Paternalismusbegriffs zu erläutern ist. Dieser Beitrag skizziert einen Begriff von Erziehung als pädagogische Adressierung in asymmetrischen Konstellationen und verdeutlicht vor diesem Hintergrund, was es heißen kann, pädagogisches Handeln ethisch zu rechtfertigen.

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