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Sternschatten

Martin Heideggers Adaption der Philosophie Franz Rosenzweigs

Susanne Möbuß

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Susanne Möbuß, Sternschatten (2019), Verlag Karl Alber, Freiburg, ISBN: 9783495817087

Description / Abstract

Aus einer bestimmten Perspektive betrachtet, zeigt sich Martin Heideggers erste systematische Schrift "Sein und Zeit" als Konzeptualisierung des "Sterns der Erlösung" von Franz Rosenzweig. Diesen Befund gilt es anhand eines intensiven Vergleiches beider Texte zu bestätigen. Ergänzend werden Heideggers Arbeiten über rund zwanzig Jahre von seiner Dissertation bis zu den "Beiträgen zur Philosophie" verfolgt, um die Phasen einer Rezeption zwischen Aneignung, Widerspruch und Negation rekonstruieren zu können, die in der Geschichte der westlichen Rationalität ihresgleichen sucht. Denn es wird sichtbar, wie stark Heideggers Begründung eines angeblichen seinsgeschichtlichen Auftrages der Deutschen von jenen Aussagen Franz Rosenzweigs geprägt ist, in denen dieser das jüdische Volk charakterisiert. Ein vertiefender Blick auf das Selbstverständnis Martin Heideggers zur Zeit des Nationalsozialismus wird möglich, der dazu beitragen kann, die Frage seiner ideologischen Positionierung vor neuem Hintergrund zu stellen.

Description

Susanne Möbuß, Jahrgang 1963, studierte Philosophie und Geschichte. Promotion und Habilitation im Bereich der mittelalterlichen Philosophie. Seit 1990 an den Universitäten Hannover und Oldenburg tätig. Veröffentlichungen vor allem zur Existenzphilosophie. Zuletzt im Verlag Karl Alber: Existenzphilosophie, 2 Bde. (2015).

Table of content

  • Cover
  • Inhalt
  • Hinführung
  • I. Gegenüberstellung
  • I.I Der Stern der Erlösung
  • I.II. Sein und Zeit
  • II. Vergleich
  • II.1 »Die Elemente oder die immerwährende Vorwelt« – Einleitung
  • II.2 »Die Exposition der Frage nach dem Sinn von Sein«
  • II.3 »Die Elemente oder die immerwährende Vorwelt« – Buch I–III
  • II.4 »Die vorbereitende Fundamentalanalyse des Daseins«
  • II.5 »Die Bahn oder die allzeiterneuerte Welt«
  • II.6 »Das In-Sein als solches«
  • II.7 »Die Gestalt oder die ewige Überwelt«
  • II.8 »Dasein und Zeitlichkeit«
  • III. Muster der Entsprechung
  • III.1 »Über die Möglichkeit, das All zu erkennen«
  • III.2 »Gott und sein Sein oder Metaphysik«
  • III.3 »Die Welt und ihr Sinn oder Metalogik«
  • III.4 »Der Mensch und sein Selbst oder Metaethik«
  • III.5 »Übergang«
  • III.6 »Schöpfung oder der immerwährende Grund der Dinge«
  • III.7 »Offenbarung oder die allzeiterneuerte Geburt der Seele«
  • III.8 »Erlösung oder die ewige Zukunft des Reichs«
  • III.9 »Schwelle«
  • III.10 »Über die Möglichkeit, das Reich zu erbeten«
  • III.11 »Das Feuer oder das ewige Leben«
  • III.12 »Die Strahlen oder der ewige Weg«
  • III.13 »Der Stern oder die ewige Wahrheit«
  • III.14 »Tor«
  • III.15 Zur Arbeit der Adaption
  • IV. Die Kontinuität der Auseinandersetzung
  • IV.1 Vom Wesen des Grundes
  • IV.2 Überlegungen II–VI
  • IV.3 Hölderlins Hymnen »Germanien« und »Der Rhein«
  • IV.4 Der Ursprung des Kunstwerkes
  • IV.5 Beiträge zur Philosophie
  • IV.6 Das Äußerste
  • V. Nachgeordnete Begründung
  • V.1 Vor Sein und Zeit
  • V.2 Erfahrende Philosophie
  • Ausklang
  • Literatur
  • I. Martin Heidegger
  • II. Franz Rosenzweig
  • III. Weitere verwendete Werke
  • IV. Literatur zu Martin Heidegger
  • V. Literatur zu Franz Rosenzweig
  • VI. Weitere Literatur

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