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Für einen linken Populismus

Chantal Mouffe

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Chantal Mouffe, Für einen linken Populismus (2018), Suhrkamp Verlag, Berlin, ISBN: 9783518759875

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Description / Abstract

Kann es das geben, einen guten, linken Populismus? Chantal Mouffe vertritt die Auffassung, dass dies möglich und sogar notwendig ist – eine Position, die ihr auch Kritik eingetragen hat. Führt das nicht zu einer gefährlichen Emotionalisierung? Läuft das nicht ebenfalls auf eine Unterscheidung zwischen gutem Volk und bösem Establishment hinaus? Politik, so Mouffe, funktioniere nun einmal über konfrontative Wir/sie-Konstruktionen; und ja, es gebe eine Art »Oligarchie«, die eine Verwirklichung demokratischer und ökologischer Ziele verhindere. Dies mache klare politische Alternativen und neue progressive Allianzen erforderlich. Eine so präzise wie provokante Intervention, die angesichts der Krise sozialliberaler Parteien und der Debatte um »Identitätspolitik« für Gesprächsstoff sorgen wird.

Description

<a target="_blank" href="http://www.wmin.ac.uk/sshl/page-1527">Chantal Mouffe</a>, geboren 1943 in Charleroi, lehrt Politische Theorie an der University of Westminster. Ihr gemeinsam mit dem argentinische Politikwissenschaftler Ernesto Laclau verfasstes Buch <span style="font-style: italic;">Hegemonie und radikale Demokratie</span> gilt als ein Grundlagentext des Postmarxismus. Die Autoren entwickeln darin ein Modell der »<a target="_blank" href="http://www.episteme.de/htmls/MouLac.html">agonistischen Politik</a>«, das Mouffe in <a target="_blank" href="http://www.suhrkamp.de/titel/titel.cfm?bestellnr=12483"><span style="font-style: italic;">Über das Politische</span></a> weiter ausarbeitet. In der Auseinandersetzung mit <a target="_blank" href="http://www.suhrkamp.de/titel/titel.cfm?bestellnr=12483"> </a><a target="_blank" href="http://www.suhrkamp.de/autoren/autor.cfm?id=259">Ulrich Becks</a> Konzept der <a target="_blank" href="http://www.suhrkamp.de/titel/titel.cfm?bestellnr=11780">Subpolitik</a> und <a target="_blank" href="http://www.suhrkamp.de/autoren/autor.cfm?id=1470">Anthony Giddens</a>’ Programm des <a target="_blank" href="http://www.suhrkamp.de/titel/titel.cfm?bestellnr=40864">Dritten Wegs</a> kommt Mouffe zu dem Ergebnis:<br/>
<br/>
»Ich behaupte, es ist nicht nur konzeptionell falsch, sondern auch mit politischen Gefahren verbunden, wenn das Ziel demokratischer Politik in Begriffen von Konsens und Versöhnung anvisiert wird. Das Streben nach einer Welt, in der die Wir-Sie-Unterscheidung überwunden wäre, basiert auf fehlerhaften Prämissen, und wer sich diese Vision zu eigen macht, muß die tatsächliche Aufgabe demokratischer Politik zwangsläufig verkennen.«<br/>
<br/>

<p>Richard Barth, geboren 1974 in Amberg, studierte Anglistik, Geschichtswissenschaft und Biologie sowie Literarische &Uuml;bersetzung aus dem Englischen. Er lebt als freier &Uuml;bersetzer in M&uuml;nchen.</p>

Table of content

  • Cover
  • Informationen zum Buch
  • Titel
  • Impressum
  • Inhalt
  • Einführung
  • 1. Der populistische Moment
  • 2. Vom Thatcherismus lernen
  • 3. Die Radikalisierung der Demokratie
  • 4. Die Konstruktion eines Volkes
  • Schlussfolgerungen
  • Theoretisches Nachwort
  • Ein antiessentialistischer Ansatz
  • Ein agonistisches Demokratiemodell
  • Danksagung
  • Anmerkungen

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