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Schule und Psychoanalyse

Aufsätze zur psychoanalytischen Pädagogik unterrichtlichen Handelns

Heiner Hirblinger

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Heiner Hirblinger, Schule und Psychoanalyse (2013), Verlag Barbara Budrich, 51379 Leverkusen, ISBN: 9783847414308

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Description / Abstract

„Jede Sicht der Dinge, die nicht befremdet, ist falsch. Wird etwas Wirkliches vertraut, so kann es nur an Wirklichkeit verlieren.“

PAUL VALERY




„Dass wir doch lernten, vor allem aushalten und nicht urteilen.“

RAINER MARIA RILKE



Wie wichtig die Beziehungen im Unterricht sind und wie fruchtbar es sein kann, emotionale Irritationen mit Kindern und Adoleszenten in der Schule auszuhalten und zu verstehen – das zeigt der Autor an zahlreichen Fallbeispielen aus seiner Praxis. Dass die Schule den schöpferischen Kräften in der Entwicklung von Jugendlichen Raum geben kann, wird vielfach dokumentiert. Das Buch ist eine Zusammenschau und ein Plädoyer zur Frage: Wie lassen sich die Anregungen der Psychoanalyse für die Schulpädagogik im interdisziplinären Diskurs weiterentwickeln?

Description

Heiner Hirblinger, Dr. phil., war von 1974 bis 2009 Lehrer am Gymnasium und Seminarlehrer für „Pädagogik und Allgemeine Didaktik“ von 1985 bis 1989 und von 2000 bis 2009. Er ist Mitglied der „Kommission Psychoanalytische Pädagogik“ und der „Kommission Professionsforschung und Lehrerbildung“ in der DGfE. Zahlreiche Veröffentlichungen zur psychoanalytischen Pädagogik der Schule.

Table of content

  • Cover
  • Schule und Psychoanalyse
  • Inhaltsverzeichnis
  • Vorwort
  • Einleitung
  • THEORIE UND PRAXIS
  • 1. „… dann wäret ihr selbst Gleichnisse geworden …“ – Das Theorie-Praxis-Problem in der Pädagogik und die Rolle des sprachlichen Handelns
  • 2. Pädagogische Wahrnehmung und sprachliches Handeln
  • METHODISCHE ASPEKTE
  • 3. Die Gegenübertragungsreaktion im Unterricht
  • 4. „Unterricht ist doch kein Zirkus ...“ – Zur Frage der psychoanalytischen Reflexion im schulischen Unterricht
  • 5. Übertragung und Gegenübertragung in therapeutischen und pädagogischen Beziehungen – Über die Reinszenierung früherer Beziehungserfahrungen in therapeutischen und pädagogischen Kontexten
  • DIE BILDUNG DES SUBJEKTS UND DIE MODI DER SUBJEKTIVIERUNG
  • 6. Unterrichtswirklichkeit – Über dyadische und trianguläre Aspekte des pädagogischen Bezugs in schulischen Lernprozessen
  • 7. Wenn die toten Eltern im Unterricht lebendig werden. – Warum das systematische Training „emotionaler Intelligenz“ die situative Auseinandersetzung mit emotional bedeutsamen Konflikten im Unterricht nicht ersetzen kann
  • 8. „Stoffe, in denen das Ich sich selbst wieder findet …“ (Bittner) – Psychoanalytisch-pädagogische Aspekte der Unterrichtsgestaltung
  • 9. Der „fruchtbare Moment“ in Bildungsprozessen der Schule – Eine psychoanalytisch-pädagogische Interpretation des Konzeptes von Friedrich Copei
  • LEHRERBILDUNG IN PSYCHOANALYTISCH-PÄDAGOGISCHER SICHT
  • 10. Ein „Organ für das Unbewusste“ auch für Lehrer? – Der Beitrag der psychoanalytischen Pädagogik zur Frage der Professionalisierung in der Lehrerbildung
  • 11. Unterricht als Setting, Rahmen und Prozess – Psychoanalytische Pädagogik und „innere Schulentwicklung“, Probleme und Perspektiven
  • 12. „Wer heißt euch Domestiken werden, wenn ihr was gelernt habt?“ – Die Grenzen der externen Evaluation und die Erfordernisse der Lehrerbildung
  • 13. Überich-Fixierung und Störung der Mentalisierungsfähigkeit in pädagogischen Praxisfeldern – Die Entwicklung des Selbst im Unterricht und in der Lehrerbildung
  • 14. Diesseits und jenseits der Routine – Über Fallbesprechung und Mentalisierung in der Lehrerbildung
  • Quellennachweis
  • Verlagsprogramm

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