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Geschlecht und Heimerziehung

Eine erziehungswissenschaftliche und feministische Dekonstruktion (1900 bis heute)

Jeannette Windheuser

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Jeannette Windheuser, Geschlecht und Heimerziehung (2018), transcript Verlag, Bielefeld, ISBN: 9783839444993

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Description / Abstract

Jeannette Windheusers Studie zur Bedeutung von Geschlecht in der Heimerziehung verschiebt gewohnte erkenntnistheoretische und methodologische Voraussetzungen: Zunächst von einer qualitativen Fotografiebefragung ausgehend werden eine an sozialwissenschaftlicher und psychologischer Empirie orientierte Erziehungswissenschaft und eine gendertheoretische Geschlechterforschung selbst zu Objekten der Forschung.
Mit Bezug auf Luce Irigaray, Jacques Derrida und Heide Schlüpmann wird ein differenztheoretischer, feministisch-genealogischer und ästhetischer Perspektivwechsel vorgenommen, der die Geschlechtlichkeit nicht nur des Gegenstandes Heimerziehung, sondern auch von Theorie und Empirie hervortreten lässt.

Description

Jeannette Windheuser (Dr. phil.), geb. 1983, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Allgemeine Erziehungswissenschaft/Theorie der Bildung von Prof. Dr. Rita Casale an der Bergischen Universität Wuppertal. Unter anderem leitet sie das Projekt »Sexuelle Bildung angehender Lehrer/innen«. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören Erziehungstheorie, Wissenschaftstheorie und Disziplingeschichte sowie theoretische und historische Geschlechterforschung.

Review

»Es ist Zeit für einen Differenzfeminismus mit Geschichte und zugleich für die migrationsgesellschaftliche Gegenwart; und dieses Buch ist ein wunderschöner Aufschlag für eine im Kommen befindliche andere Erzählung.«
Mai-Anh Boger, Journal Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRW, 44 (2019)
»Windheuser legt eine anregende Studie vor, die nicht nur dazu auffordert, Geschlecht in Bezug auf Heimerziehung, sondern auch in gesamtgesellschaftlichen und politischen Kontexten kontinuierlich weiterzudenken.«
Azziza B. Malanda, H-Soz-u-Kult, 27.05.2019

Table of content

  • Cover
  • Inhalt
  • Danksagung
  • Revision I: Statt eines Vorworts
  • Einleitung: Geschlecht und Heimerziehung erforschen
  • 1. Geschlecht als weibliches Geschlecht – eine genealogische Rekonstruktion von Geschlecht und Heimerziehung
  • 2. Die unmögliche Methode – erkenntnistheoretische und methodologische Perspektive
  • 3. Grammatik des Sehens
  • Revision II: Differenz und Angewiesenheit von Heimerziehung und Empirie
  • Anhang I: Befragung zur Mediennutzung
  • Anhang II: Instagram
  • Literatur

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