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Traum und Inspiration

Transformationen eines Topos in Literatur, Kunst und Musik

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Marlen Schneider(Hg.), Christiane Solte-Gresser(Hg.), Traum und Inspiration (2018), Wilhelm Fink Verlag, 33098 Paderborn, ISBN: 9783846763292

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Träume gelten schon seit der Antike als Quelle der Inspiration. Anhand medienübergreifender, interdisziplinärer Analysen entwirft dieser Band erstmals ein differenziertes Bild der Funktionen und Deutungen dieses zentralen Topos der europäischen Kulturgeschichte.
Insbesondere ab dem ausgehenden 18. Jahrhundert werden Träume zunehmend als Erfahrungsräume für künstlerische Kreativität nutzbar gemacht. Doch die Rede vom Träumer als Künstler beziehungsweise vom Künstler als Träumer durchzieht nicht nur den philosophischen und kunsttheoretischen Diskurs der Romantik und daran anknüpfender Künstler- und Schriftstellergenerationen. Sie findet sich bis heute in zahlreichen Werken der Literatur, Malerei und Grafik, ja selbst im Theater und in der Musik wieder. Dabei erscheint der Traum als produktiver Bewusstseinszustand, in dem der Kunstschaffende besonders empfänglich ist für die Regungen der eigenen Imaginationskraft oder auch für von außen herangetragene Eingebungen transzendenten Ursprungs.

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Marlen Schneider ist wissenschaftliche Assistentin des Direktors am Deutschen Forum für Kunstgeschichte in Paris.
Christiane Solte-Gresser ist Professorin für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität des Saarlandes.

Table of content

  • Cover
  • Titel
  • Impressum
  • Inhalt
  • I Einleitung
  • Marlen Schneider: Zum Verhältnis von Traum und künstlerischer Kreativität
  • Andrea Allerkamp: Erschütterung des Denkzwangs. Zu Paul Valérys physiologischer Traumästhetik
  • II Skandalon und Faszinosum
  • David Zagoury: Ut pictura somnium? On a Hieroglyphic Dream by Vasari
  • Florence Fesneau: Le rêve inspiré de l’artiste au temps des Lumières : une création amoureuse
  • Marlen Schneider: Disturbing Inventions: Dream, Inspiration and Imagination in the Age of Watteau
  • Christian Quintes: Traumtheorie und Traumpoetik Friedrich von Hardenbergs (Novalis)
  • III Inspirationsquelle
  • Magdalena Zorn: Erträumte Klangszenarien. Zum Traum als kompositorische Inspirationsquelle im 19. und 20. Jahrhundert
  • Janina Sara Klein: Romantik, Surrealismus, Informel – Traum und Inspiration im Werk von Bernard Schultze
  • Margot Dacheux / Giulio Boato: Le corps du rêve. Analyse des scènes de rêve dans Mount Olympus de Jan Fabre
  • IV Experimentierfeld
  • Jennifer Owen: Depicting the Medieval Dream: The Roman de la Rose
  • Joachim Harst: »Sueño dirigido«. Zur Poetologie des Traums bei J. L. Borges und Dante Alighieri
  • Linda Weiß: Spiegelungen – Das literarische Traumnotat Jan Kameníks als Laboratorium
  • Anna Rick: Traum: aufzeichnen in und um Wolfgang Herrndorfs Arbeit und Struktur
  • V Gegenwelten
  • Tina Anderlini: La place du rêve dans l’ oeuvre d’Edward Burne-Jones et sa réception critique
  • Katina Baharova: Der Traum als Quelle göttlicher Inspiration in der inoffiziellen Dichtung Russlands. Ol’ga Sedakova, Elena Švarc und Gennadij Ajgi im Vergleich
  • Yulia Mevissen: Alice im Wunderland und Kassandra treffen auf Walter Benjamin, Ernst Bloch und Dr. Freud: Intertextuelles Träumen in Christa Wolfs Stadt der Engel

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