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Menschenkunde und Unterrichtspraxis

Albert Schmelzer

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Albert Schmelzer, Menschenkunde und Unterrichtspraxis (18.06.2019), Beltz Juventa, 69469 Weinheim, ISSN: 2191-8325, 2018p.1

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Während in der erziehungswissenschaftlichen Diskussion die pädagogische Praxis der Waldorfschulen im Allgemeinen positiv bewertet wird, werden ihre anthroposophisch-anthropologischen Grundlagen vielfach als mythisch, dogmatisch, anachronistisch, kurz: als unwissenschaftlich angesehen. Angesichts dieser paradoxen Situation versucht der Beitrag darzulegen, dass Rudolf Steiners Menschenkunde nicht als eine empirisch abgesicherte wissenschaftliche Theorie aufzufassen ist, sondern als eine in "lebendigen Begriffen" formulierte Grundlage für eine "Erziehungskunst". In diesem Sinn wird an einem Fallbeispiel aufgezeigt, wie Motive aus der pädagogischen Psychologie Steiners die konkrete Unterrichtspraxis befruchtet haben, dabei werden Bezüge zum Erfahrungslernen und zu einer performativen Methodik deutlich.

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