Purchase access. Login

Herausforderungen der menschenrechtsbasierten Evaluierung von politischen Strategiepapieren. Das Beispiel der Evaluierung des ‚Aktionsplans zur Inklusion von Menschen mit Behinderungen‘ des BMZ

Qualitative Sozialforschung in der Evaluation, 1/2018

Heike Steckhan, Thomas Schwedersky, Lena Ahrens and Martin Bruder

Cite this publication as

Heike Steckhan, Thomas Schwedersky, Lena Ahrens, Martin Bruder, Alexandra Caspari(Hg.), Herausforderungen der menschenrechtsbasierten Evaluierung von politischen Strategiepapieren. Das Beispiel der Evaluierung des ‚Aktionsplans zur Inklusion von Menschen mit Behinderungen‘ des BMZ (2018), Waxmann Verlag, 48159 Münster, ISSN: 1619-5515, 2018 #1, p.108

Description

Politische Strategien unterscheiden sich in einigen Eigenschaften von eher ‚üblichen‘ Evaluierungsgegenständen, wie weniger komplexen Programmen oder Projekten. So sind politische Strategien beispielsweise durch lange Wirkwege gekennzeichnet, die von den politischen Entscheiderinnen und Entscheidern an Konferenztischen bis zu den tatsächlichen Zielgruppen der Strategien und ihrer Maßnahmen reichen. Dieses und andere Merkmale politischer Strategien stellen besondere Anforderungen an ihre Evaluierung. Die Evaluierung des ‚Aktionsplans zur Inklusion von Menschen mit Behinderungen‘ des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) begegnete diesen Herausforderungen mit der Kombination eines menschenrechtsbasierten mit einem theoriebasierten Ansatz. So wurde die Evaluierung im Sinne des theoriebasierten Ansatzes durch eine rekonstruierte Wirkungslogik strukturiert. Die Evaluierung fokussierte zwar auf Veränderungen auf der strategischen Ebene, verband dies aber – als Teil der Umsetzung des menschenrechtsbasierten Ansatzes – mit Erhebungen auf lokaler Ebene, bei denen Veränderungen der Lebenssituation von Menschen mit Behinderungen und der Wahrnehmung ihrer Rechte erfasst wurden.

More of this issue

    Related titles

      More of this author(s)