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Religion fällt nicht vom Himmel

Die ersten Jahrhunderte des Islams

Andreas Goetze

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Andreas Goetze, Religion fällt nicht vom Himmel (2018), WBG, Darmstadt, ISBN: 9783534743773

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Im Großraum Syrien liegt die Wiege der drei großen monotheistischen Religionen: eine Region voller spannender Begegnungen und wechselseitiger Beeinflussungen, die im Westen fast ganz vergessen ist. Dort hat sich das Christentum aus dem Judentum entwickelt und der Islam als ›arabische Religion‹ seinen Anfang genommen.
Andreas Goetze nimmt den Leser auf eine interessante Spurensuche mit, in der archäologische, numismatische, religions- und sprachwissenschaftliche Untersuchungen und ein quellen- und textkritischer Umgang mit den Urkunden des Glaubens die Chance eröffnen, das Verbindende eher als das Trennende zwischen den Religionen zu sehen. Mit einem Begriffslexikon, einer Übersicht zum arabischen Alphabet, Karten und Abbildungen sowie einer vergleichenden Chronologie.

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Im Großraum Syrien liegt die Wiege von Islam, Judentum und Christentum: eine Region voller spannender Begegnungen und wechselseitiger Beeinflussungen. Andreas Goetze nimmt den Leser mit auf eine interessante Reise zu den gemeinsamen Ursprüngen der drei monotheistischen Weltreligionen und zeichnet die Entstehungsgeschichte des Islams nach.

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Dr. Andreas Goetze (1964), Landespfarrer für den interreligiösen Dialog in der Evang. Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO), Studium der Evangelischen Theologie, Nebenfächer Judaistik und Philosophie, islamwissenschaftliche Studien und Studien zum orientalischen Christentum in Jerusalem und Beirut, geistlicher Begleiter, zahlreiche Veröffentlichungen zu den Themenbereichen interreligiöser Dialog, Nah-Ost-Konflikt und Spiritualität.

Table of content

  • Front Cover
  • Titel
  • Impressum
  • Inhaltsverzeichnis
  • Vorwort
  • Vorwort zur 5. Auflage
  • Einleitung – Das gemeinsame geistige Erbe
  • Das verbreitete Verständnis der islamischen Geschichte
  • Zur Entwicklung der Islam-Forschung seit dem 19. Jahrhundert
  • Die Schwierigkeiten mit der historisch-kritischen Arbeit
  • Historisch-kritischer Zugang zu den Quellen
  • Die syrischen Wurzeln des Christentums
  • Das Verständnis von Gottes Geist prägt die Deutung der Welt
  • Keine Religion fällt vom Himmel
  • Kapitel 1 – Gesellschaftliche Bedingungen auf der arabischen Halbinsel und im Großraum Syrien und die Anfänge des Christentums
  • Multikulturelle und multiethnische Situation
  • Die „Araber“
  • Zur Bedeutung von Mekka
  • Die Anfänge des Christentums im syrischen Raum
  • Aramäisches Denken in der „Kirche des Ostens“
  • Zwei Hauptrichtungen der Christologie
  • Die Konfessionsfamilien im syrischen Raum
  • Kapitel 2 – Die Theologie der „Kirche des Ostens“ und ihre Mission unter den Arabern
  • „Die Kirche des Ostens“ politisch zwischen den Großmächten
  • Das eigenständige Verständnis der Christologie in der „Kirche des Ostens“
  • Aphrahats Namenschristologie
  • Nestorius und die Synode von Ephesus: Alles für die volle Menschwerdung
  • Theodor von Mopsuestia: Das „Mysterium der Einheit“ glauben
  • Ephraem: Die relational-existentielle Einheit im „Bekleidungsschema“
  • Das Christentum unter den Arabern
  • Jüdische und christliche Einflüsse unter den Arabern
  • Kapitel 3 – Al-Ḥîra statt Mekka – historisch-kritische Spurensuche
  • Historisch-kritische Voraussetzungen
  • Die Bedeutung von al-Ḥîra
  • Die Knecht-Gottes-Christologie nach Phil. 2
  • Vielfältige Anknüpfungspunkte unter den Arabern
  • Politische Veränderungen im 7. Jahrhundert
  • Kapitel 4 – Innerchristliche Auseinandersetzungen statt christlich-islamischer Religionskrieg
  • ‛Abd al-Maliks eschatologische Bewegung
  • Zentrale „Arabisierung“ als politischer Prozess
  • Die Entwicklung der arabischen Sprache
  • „Arabisierung“ ist nicht „Islamisierung“
  • Das „verbundene Einssein“ Gottes – „tawḥîd“ als Grundfundament
  • Sure 112 („Surat al-Iḫlâṣ“): Der Glaube an den einen Gott
  • Münzen als religionspolitische Zeugnisse
  • Münzprägungen mit dem „muḥammad(un)“-Motiv
  • Der Felsendom als arabisch-christliches Bauwerk
  • Aufruf zur Einheit: „dîn“ und „islâm“
  • Weitere historische Hinweise
  • Kapitel 5 – Von eschatologischer Erwartung zu apokalyptischem Denken
  • Wenn die Hoffnung auf Verwandlung der Welt schwindet
  • Der Einfluss des Parsismus und der Gnosis auf apokalyptisches Denken
  • Der Beginn der Herrschaft der Abbâsiden
  • Persische Einflüsse auf die „neue arabische Religion“
  • Die Historisierung aus Legitimationsgründen
  • Kapitel 6 – Der Weg zu einer eigenständigen „neuen arabischen Religion“
  • Der Qur’ân als heiliges Buch
  • Muḥammad als arabischer Prophet
  • Kapitel 7 – Der Geist der Eschatologie oder der Apokalypse – ein Ausblick
  • Herausforderung 1: Moderne
  • Herausforderung 2: Sprache
  • Herausforderung 3: Geist
  • Herausforderung 4: Dialog
  • Anhang
  • Zusammenfassung der einzelnen Kapitel
  • Karte vom Großraum Syrien und der arabischen Halbinsel
  • Vergleichende Chronologie
  • Abbildungen einiger Münzfunde
  • Die christlichen Konfessionsfamilien
  • Die Familie des Propheten nach islamischer Tradition
  • Die muslimischen „Konfessionsfamilien“ nach islamischer Tradition
  • Das arabische Alphabet
  • Literaturverzeichnis
  • Anmerkungen und Quellenangaben
  • Begriffslexikon – Erklärung wichtiger und wiederkehrender Begriffe
  • Namensregister
  • Ortsregister
  • Sachregister
  • Bibelstellenregister
  • Surenregister
  • Nachwort von Prof. Dr. Dr. Paul Imhof
  • Back Cover

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