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René Leibowitz und die Idee einer „musique engagée“

Thomas Glaser

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Thomas Glaser, Michael Fischer(Hg.), Knut Holtsträter(Hg.), René Leibowitz und die Idee einer „musique engagée“ (2016), Waxmann Verlag, 48159 Münster, ISSN: 1619-0548, 2015 #1, p.99

Description / Abstract

1950 griff René Leibowitz mit L’Artiste et sa conscience in die Diskussion über ein gesellschaftliches Engagement von Kunst ein und äußerte sich kritisch zu Jean-Paul Sartres Theorie eines künstlerischen Engagements, die die Musik ausschließt. Sartres Essay Qu’est-ce que la littérature? hatte dieses Themenfeld 1947 erneut in das öffentliche Bewusstsein gerückt. Infolge der gesellschaftlichen Protestbewegungen und speziell der Studentenunruhen erlangte das Thema „engagierte Musik“ für Leibowitz Ende der 1960er Jahre erneute Dringlichkeit. Dokumente aus dem Nachlass, in Teilen unveröffentlicht, zeigen, dass er eine Revision des Buchs von 1950 plante. Leibowitz’ Wahrnehmung einer gewandelten Soziokultur im Frankreich der 1960er Jahre hinterließ Spuren bei der inhaltlichen Neukonzeption.

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