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Legitimation durch Verfahren

Niklas Luhmann

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Niklas Luhmann, Legitimation durch Verfahren (2017), Suhrkamp Verlag, Berlin, ISBN: 9783518755754

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Description / Abstract

Luhmanns Studie versucht, eine Vorstellung von der Interdependenz zahlreicher Problemkreise zu vermitteln, in die eine Gesellschaft sich verstrickt, die ihr Recht nicht mehr durch invariant vorgefundene Wahrheiten, sondern nur oder doch primär durch Teilnahme an Verfahren legitimiert.

Description

<p>Niklas Luhmann wurde am 8. Dezember 1927 als Sohn eines Brauereibesitzers in Lüneburg geboren und starb am 6. November 1998 in Oerlinghausen bei Bielefeld. Im Alter von 17 Jahren wurde er als Luftwaffenhelfer eingezogen und war 1945 in amerikanischer Kriegsgefangenschaft. Von 1946 bis 1949 studierte er Rechtswissenschaften in Freiburg und absolvierte seine Referendarausbildung. 1952 begann er mit dem Aufbau seiner berühmten Zettelkästen. Von 1954 bis1962 war er Verwaltungsbeamter in Lüneburg, zunächst am Oberverwaltungsgericht Lüneburg, danach als Landtagsreferent im niedersächsischen Kultusministerium. 1960 heiratete er Ursula von Walter. Aus der Ehe gingen drei Kinder hervor. Seine Ehefrau verstarb 1977. Luhmann erhielt 1960/1961 ein Fortbildungs-Stipendium für die Harvard-Universität. Dort kam er in Kontakt mit Talcott Parsons und dessen strukturfunktionaler Systemtheorie. 1964 veröffentlichte er sein erstes Buch <em>Funktionen und Folgen formaler Organisation.</em> 1965 wird Luhmann von Helmut Schelsky als Abteilungsleiter an die Sozialforschungsstelle Dortmund geholt. 1966 wurden <em>Funktionen und Folgen formaler Organisation</em> sowie <em>Recht und Automation in der öffentlichen Verwaltung</em> als Dissertation und Habilitation an der Universität Münster angenommen. Von 1968 bis 1993 lehrte er als Professor für Soziologie an der Universität Bielefeld. 1997 erschien sein Hauptwerk, das Resultat dreißigjähriger Forschung: <em>Die Gesellschaft der Gesellschaft</em>.</p>

Table of content

  • [Cover]
  • [Informationen zum Buch und Autor]
  • [Titel]
  • [Impressum]
  • Inhalt
  • Vorwort
  • Vorwort zur Neuauflage (1975)
  • I. Grundlagen
  • 1. Die klassische Konzeption des Verfahrens
  • 2. Legitimität
  • 3. Verfahren als soziales System
  • II. Gerichtsverfahren
  • 1. Ausdifferenzierung
  • 2. Autonomie
  • 3. Kontaktsysteme
  • 4. Rollenübernahme
  • 5. Darstellungen und Entlastungen
  • 6. Erlaubter Konfiikt
  • 7. Grenzen der Lernfähigkeit
  • 8. Darstellung für Unbeteiligte
  • 9. Programmstruktur und Verantwortlichkeit
  • III. Politische Wahl und Gesetzgebung
  • 1. Positivierung des Rechts
  • 2. Demokratisierung der Politik
  • 3. Politische Wahl
  • 4. Gesetzgebung
  • IV. Entscheidungsprozesse der Verwaltung
  • V. Folgerungen und Erweiterungen
  • 1. Instrumentelle und expressive Variable
  • 2. Strukturen und Enttäuschungen
  • 3. Funktionale Differenzierung
  • 4. Trennung sozialer und personaler Systeme
  • Sachregister

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