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Deutsche Zustände

Folge 6

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Wilhelm Heitmeyer(Hg.), Deutsche Zustände (2016), Suhrkamp Verlag, Berlin, ISBN: 9783518755624

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Description / Abstract

Seit fünf Jahren erkunden Wilhelm Heitmeyer – »ein Vordenker der Moderne« (Die Zeit) – und seine Mitarbeiter Deutsche Zustände, ihre Aufmerksamkeit gilt vor allem der Untersuchung »Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit«. Im Mittelpunkt des aktuellen Bandes stehen schwache Gruppen: Wie zeigt sich Ungleichwertigkeit im Wohnumfeld? Werden Langzeitarbeitslose und Alte Opfer sozialer Diskriminierung? Welche Rolle spielen dabei gesellschaftliche Normalitätsvorstellungen und die zunehmende Ökonomisierung der Gesellschaft? Die empirischen Untersuchungen liefern zuverlässige Daten, die für die politische Diskussion unverzichtbar sind. Fallgeschichten, Essays und ein Interview illustrieren die Befunde.

Description

<p>Wilhelm Heitmeyer, geboren 1945, war von 1996 bis 2013 Direktor des Instituts f&uuml;r interdisziplin&auml;re Konflikt- und Gewaltforschung der Universit&auml;t Bielefeld und arbeitet dort jetzt als Forschungsprofessor. In der edition suhrkamp gab er u. a. die Reihe <em>Deutsche Zust&auml;nde </em>heraus.&nbsp;</p>

Table of content

  • [Cover]
  • [Informationen zum Buch und Autor]
  • [Titel]
  • [Impressum]
  • Inhalt
  • Vorwort: Deutsche Zustände. Die "zweite Halbzeit"
  • I. Das Problem
  • Wilhelm Heitmeyer/Jürgen Mansel: Gesellschaftliche Entwicklung und Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit: Unübersichtliche Perspektiven
  • Wilhelm Heitmeyer: Die Ideologie der Ungleichwertigkeit. Der Kern der Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit
  • II. Empirische Analysen
  • Soziale und politische Faktoren im Zusammenhang mit Ungleichwertigkeit
  • Wilhelm Heitmeyer/Kirsten Endrikat: Die Ökonomisierung des Sozialen Folgen für "Überflüssige" und "Nutzlose"
  • Anna Klein/Sandra Hüpping: Politische Machtlosigkeit als Katalysator der Ethnisierung von Verteilungskonflikten
  • Jürgen Leibold/Steffen Kühnel: Islamophobie oder Kritik am Islam?
  • Beate Küpper/Andreas Zick: Soziale Dominanz, Anerkennung und Gewalt
  • Was verhindert Ungleichwertigkeit? Was fördert Gleichwertigkeit?
  • Carina Wolf/Rolf van Dick: Wenn anders nicht schlechter bedeutet. Die Wertschätzung von Vielfalt fördert die Gleichwertigkeit von Gruppen
  • Oliver Christ/Ulrich Wagner: Interkulturelle Kontakte und Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
  • Rainer Strobl: Zivilcourage im Alltag statt Leichtsinn in Extremsituationen
  • III. Die Fallgeschichten
  • Anknüpfungspunkt: Rassismus/Fremdenfeindlichkeit – Notwendige Unruhe
  • Jahel Mielke: Mügeln – jetzt nicht! Ein Gespräch mit der Band Virginia Jetzt!
  • Rudolf Neumaier: Die Regensburger CSU: Mein Parteifreund, der Rechtsradikale
  • Heike Kleffner: Rechtsextremismus und Polizei: Kaum Lernfähigkeit?
  • Bruno Schrep: Die neue Verhöhnung: "Bierdosen sind Hartz-IV-Stelzen"
  • Conrad Schormann: "Wir entsorgen (fast) alles"
  • IV. Das ambivalente Agieren in Politik, Staat und Gesellschaft
  • Focus: Politikverdrossenheit und Krise der Demokratie – Zwei Seiten derselben Medaille?
  • Literaturverzeichnis
  • Matthias Krupa: Noch ein Schuß frei. Von der Politikverdrossenheit zur Krise der Demokratie
  • Anmerkungen
  • Literatur
  • Focus: Öffentlichkeit – Verhärtete Diskurse
  • Eberhard Seidel: In welche Richtung verschieben sich die medialen Diskurse zum Islam?
  • Dierk Borstel: Vorbild Ostdeutschland? Westdeutscher Rechtsextremismus im Wandel. Das Beispiel Westpfalz
  • V. Gesellschaftliche Interventionen
  • Christian Petry: Gastarbeiter, Ausländer, Mitarbeiter. Vielfalt und Integration am Beispiel des Unternehmens Freudenberg in Weinheim
  • Toralf Staud: Unterwegs in der faschisierten Provinz Erlebnisse einer Lesereise
  • Timo Reinfrank: Das ABC gegen Rechtsextremismus. Der Pößnecker Aufstand der Anständigen
  • VI. Das Gespräch
  • Die Rolle des Rechts zur Durchsetzung von Gleichwertigkeit und Unversehrtheit. Jutta Limbach, ehemalige Präsidentin des Verfassungsgerichts und heute Präsidentin des Goethe-Instituts, im Gespräch mit Gunter Hofmann, Die Zeit, und Wilhelm Heitmeyer

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