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Translationsmanagement

Interkulturelle Fachkommunikation im Informationszeitalter

Hanna Risku

Cite this publication as

Hanna Risku, Translationsmanagement (2016), Narr Francke Attempto, 72070 Tübingen, ISBN: 9783823379836

Description

Die aktualisierte und erweiterte 3. Auflage des Pionierwerkes von Hanna Risku stellt die neuesten Entwicklungen der wissenschaftlichen Sicht auf das Übersetzen als kognitiven Prozess dar. Risku legt besonderes Augenmerk auf das Fachübersetzen als interkulturelle Fachkommunikation und analysiert die von Übersetzer/innen erlebten Herausforderungen beim Einstieg in das Feld der Technischen Redaktion. In der dritten Auflage schließt das Werk nun auch die Ergebnisse einer Follow-up-Studie zur Untersuchung der zweiten Auflage ein: Fünf Jahre nach der ersten Untersuchung werden die Veränderungen der translatorischen Praxis direkt im selben Übersetzungsbüro wieder ethnographisch untersucht. Die Ergebnisse der teilnehmenden Beobachtung und der Interviews zeigen, wie kontextabhängig und interaktiv Übersetzer/innen arbeiten und wie stark das Arbeitsumfeld ihre Arbeitsprozesse beeinflußt. Die Arbeit der Übersetzer/innen wird immer stärker technologisch unterstützt und läuft im globalen Netzwerk ab: Übersetzungen entstehen heute in Interaktion mit spezifischen Software-Tools und in Kooperation mit internationalen Expertinnen und Experten. Die in der Follow-up-Studie sichtbar gewordenen organisatorischen, strategischen und technologischen Änderungen bedingen dabei neue Prozesse und Kompetenzen sowohl auf der Seite der Projektmanager/innen als auch bei den externen Übersetzungsdienstleister/innen.

Open access statement

Das völlig überarbeitete und erweiterte Pionierwerk von Hanna Risku bietet eine neue Sicht auf die kognitiven Grundlagen des Übersetzens und analysiert aktuelle Entwicklungen in der Praxis des Managements von Übersetzungsprojekten. Dabei wird ersichtlich, wie kontextabhängig und interaktiv Übersetzerinnen und Übersetzer arbeiten und wie stark das Arbeitsumfeld ihre Tätigkeit beeinflusst. Die 3. Auflage schließt die Ergebnisse einer Follow-up-Studie zur Untersuchung der Vorauflage ein. Sie zeigt, dass die Arbeit im Bereich des Übersetzens immer stärker technologisch unterstützt und im globalen Netzwerk durchgeführt wird. Übersetzungen entstehen heute in Interaktion mit spezifischen Software-Tools und in Kooperation mit internationalen Expertinnen und Experten.

Description

Prof. Dr. Hanna Risku ist Inhaber des Lehrstuhls für Translationswissenschaft an der Karl-Franzens-Universität Graz in Österreich.

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Table of content

  • BEGINN
  • Inhalt
  • Abbildungsverzeichnis
  • Vorwort zur dritten Auflage
  • Danksagung
  • 1 Kooperation und Artefakte als Faktoren der interkulturellen Textgestaltung
  • 1.1 Ein Beitrag zum theoretischen Paradigmenwechsel und von berufspraktischer Aktualität
  • 1.2 Kooperation und Artefakte in der interkulturellen Fachkommunikation – Begriffsbestimmung
  • 1.3 Qualitative Methoden im Rahmen der vorliegenden Untersuchung
  • 1.4 An der Schnittstelle unterschiedlicher Disziplinen
  • 2 Gesellschaftliche Trends und ihre Auswirkung auf die interkulturelle Fachkommunikation
  • 2.1 Allgemeine Makrotrends
  • 2.2 Trends im Bereich der (interkulturellen) Fachkommunikation
  • 2.3 Verschwimmende Berufsbilder – neue Anforderungen
  • 3 Interkulturelle Fachkommunikation als Gegenstand der Translationswissenschaft und als praktische Tätigkeit
  • 3.1 Vom Text zum Handeln
  • 3.2 Arbeitsmarkt und Ausbildung Interkultureller Fachkommunikatorinnen
  • 3.3 Basiskompetenzen für Interkulturelle Fachkommunikatorinnen
  • 3.4 Rolle von Übersetzungstechnologien
  • 4 Kognitionswissenschaftliche Grundlagen und ihre Konsequenzen für translationsrelevante Fragen
  • 4.1 Entwicklung der Kognitionswissenschaft
  • 4.2 Relevante translationswissenschaftliche Begriffe vor dem Hintergrund der kognitionswissenschaftlichen Paradigmen
  • 4.3 Situated Cognition und translationswissenschaftliche Begriffe
  • 4.4 Situated Cognition vs. Situated Translation
  • 4.5 Die Rolle und Bedeutung von Artefakten
  • 4.6 Kooperation
  • 5 Textdesign als Arbeitspraxis: Translation als Computer Supported Cooperative Work (CSCW)
  • 5.1 Artefakte
  • 5.2 Artefakte als Mittel und Ziel: Design als Untersuchungsgegenstand
  • 5.3 Kooperation und Konflikt
  • 5.4 Community
  • 5.5 Community vs. Kultur
  • 5.6 Community Knowlegde
  • 6 Methode und Forschungsdesign
  • 6.1 Qualitative Feldforschung
  • 6.2 Rolle der Beobachtenden
  • 6.3 Projektverlauf
  • 7 Vorstudie: Interviewstudie
  • 7.1 Interviewmethode und -analyse
  • 7.2 Ergebnisse der Interviewstudie
  • 8 Empirisches Setting
  • 8.1 Unternehmen
  • 8.2 Geschäftsbereiche
  • 8.3 Arbeitsprozesse und Rollenverteilung innerhalb des Übersetzungsbüros
  • 8.4 Arbeitsraum
  • 9 Ergebnisse
  • 9.1 Artefaktanalyse
  • 9.2 Koordination
  • 9.3 Das Management von Wissen und Informationen
  • 9.4 Auf der Suche nach Communities
  • 10 Diskussion
  • 10.1 Translatorisches vs. architektonisches Handeln als computerunterstützte kooperative Gestaltung
  • 10.2 Übersetzungstechnologien als kollaborative Artefakte
  • 10.3 Richtlinien als kollaborative Artefakte
  • 11 Follow-up-Studie
  • 11.1 Erweiterung
  • 11.2 Neue Personalstruktur
  • 11.3 Konzentration auf Kernkompetenzen
  • 11.4 Erhöhter Digitalisierungsgrad der Arbeit
  • 11.5 Neue Auswahlkriterien für Übersetzerinnen
  • 12 Ausblick
  • 13 Literatur
  • 14 Index
  • 15 Anhang

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