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Jean Genet und der revolutionäre Diskurs in seinem historischen Kontext

Sara Izzo

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Sara Izzo, Jean Genet und der revolutionäre Diskurs in seinem historischen Kontext (2016), Narr Francke Attempto, 72070 Tübingen, ISBN: 9783823390596

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Diese Untersuchung befasst sich mit dem noch wenig erforschten politischen Spätwerk des französischen Autors Jean Genet (1910-1986) aus diskurs- und feldtheoretischer Perspektive. Die Singularität und Ambivalenz seines im Mai ’68 einsetzenden politischen Engagements wird in einem interpersonalen und intertextuellen Vergleich mit den intellektuellen Bezugsgrößen von Jean-Paul Sartre und Michel Foucault einerseits und den gegenkulturellen Positionen von Allen Ginsberg und William Burroughs andererseits herausgearbeitet. Durch die historisch determinierte und diskursspezifische Kontextualisierung der vor dem Hintergrund weltweiter Protestbewegungen verfassten politischen und journalistischen Schriften werden die diskursiven Problemfelder einer gesamten Protestgeneration von ihren Anfängen bis zu ihrem allmählichen Niedergang beleuchtet. Einen Wandel markiert insbesondere die retrospektive literarische Bilanz Un captif amoureux (1986), wie die darin in einem intertextuellen Dialog vollzogenen Umschreibungen und Umdeutungen des politisch-journalistischen Materials aufzeigen.

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Diese Arbeit befasst sich mit dem noch wenig erforschten politischen Spätwerk des französischen Autors Jean Genet (1910-1986) aus diskursanalytischer und feldtheoretischer Perspektive. Die Singularität und Ambivalenz seines im Mai ’68 einsetzenden politischen Engagements wird in einem Vergleich mit den intellektuellen Bezugsgrößen von Jean-Paul Sartre und Michel Foucault einerseits und den gegenkulturellen Positionen von Allen Ginsberg und William S. Burroughs andererseits herausgearbeitet. Durch die historisch determinierte und diskursspezifische Kontextualisierung der vor dem Hintergrund weltweiter Protestbewegungen verfassten politischen und journalistischen Schriften werden die diskursiven Problemfelder einer gesamten Protestgeneration von ihren Anfängen bis zu ihrem allmählichen Niedergang beleuchtet. Einen Wandel markiert insbesondere die retrospektive literarische Bilanz Un captif amoureux (1986), wie die darin in Form eines intertextuellen Dialoges vollzogenen Umschreibungen und Umdeutungen des politisch-journalistischen Materials aufzeigen.

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Sara Izzo lehrt in der Abteilung für Romanistik der Universität Bonn.

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Table of content

  • BEGINN
  • Inhalt
  • 0 Einleitung
  • 1 Grundlagen: Methode, Korpus, Forschungsstand
  • 2 Genet und das intellektuelle Feld in Frankreich
  • 3 Genet und das gegenkulturelle Feld in den USA
  • 4 Zur Metaisierung des revolutionären Diskurses in «Un captif amoureux»
  • 5 Ergebnisse
  • Literaturverzeichnis

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