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Bindungstraumatisierungen

Wenn Bindungspersonen zu Tätern werden

Description

Vom eigenen Vater, der eigenen Mutter, dem Lehrer, Therapeuten oder Pfleger missbraucht

Bindungstraumatisierungen gehören zu den schwersten Traumatisierungen überhaupt. Sie haben langfristige und gravierende Auswirkungen auf alle psychischen, sozialen und körperlichen Bereiche des Betroffenen. Es entstehen pathologische Bindungen des Opfers an den Täter, Erkrankungen mit dissoziativer Symptomatik und andere Muster von Bindungsstörungen.

International renommierte Fachleute und Forscher berichten,
- welche Faktoren schützen,
- welche Rolle neue Bindungspersonen spielen,
- ob und wie neue Beziehungen aufgebaut werden können,
- was Pflege- und Adoptiveltern wissen sollten,
- wie Ressourcen für neue Entwicklungen und
   Bindungssicherheit unterstützend wirken können,
- welche Formen der Beratung, Therapie und
   Prävention hilfreich sein können.


Das Buch richtet sich an Ärzte aller Fachrichtungen sowie an PsychologInnen, PsychotherapeutInnen, SozialarbeiterInnen, PädagogInnen, Jugendhilfe-MitarbeiterInnen, ebenso an alle, die sich mit der Diagnostik und Behandlung von psychischen Störungen nach Traumatisierungen durch Bindungspersonen bei Erwachsenen sowie bei Säuglingen, Kindern und Jugendlichen beschäftigen. Ebenso an alle Berufsgruppen, die kranke Menschen nach Bindungstraumatisierungen in allen Altersgruppen betreuen und begleiten, wie etwa Hebammen, LehrerInnen, ErzieherInnen, KrankenpflegerInnen, HeilpädagogenInnen, UmgangspflegerInnen, ErgotherapeutenInnen, LogopädenInnen, PhysiotherapeutInnen, SeelsorgerInnen, JuristInnen, PolitikerInnen und Adoptiv-/Pflegeeltern.

- Bindungstraumatisierungen kommen häufig vor, sie sind bei Menschen jeglichen Alters anzutreffen
- International renommierte AutorInnen

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Vom eigenen Vater, der eigenen Mutter, dem Lehrer, Therapeuten oder Pfleger missbraucht

Bindungstraumatisierungen gehören zu den schwersten Traumatisierungen überhaupt. Sie haben langfristige und gravierende Auswirkungen auf alle psychischen, sozialen und körperlichen Bereiche des Betroffenen. Es entstehen pathologische Bindungen des Opfers an den Täter, Erkrankungen mit dissoziativer Symptomatik und andere Muster von Bindungsstörungen.

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Karl Heinz Brisch, Prof. Dr. med. habil., ist Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatische Medizin, Nervenheilkunde, Psychoanalytiker, leitet die Abteilung für Pädiatrische Psychosomatik und Psychotherapie am Dr. von Haunerschen Kinderspital der Universität München und hat den weltweit ersten Lehrstuhl und das Forschungsinstitut für »Early Life Care« an der Paracelsus Medizinische Privatuniversität in Salzburg inne.
Seine klinische Tätigkeit und sein Forschungsschwerpunkt umfassen den Bereich der frühkindlichen Entwicklung und der Psychotherapie von bindungstraumatisierten Menschen in allen Altersgruppen.
Brisch entwickelte die Präventionsprogramme »SAFE® - Sichere Ausbildung für Eltern« und »B.A.S.E® - Babywatching«. Er ist Gründungsmitglied der Gesellschaft für Seelische Gesundheit in der Frühen Kindheit (GAIMH e. V. – German-Speaking Association for Infant Mental Health) und war dort viele Jahre lang im Vorstand. (www.khbrisch.de).
Karl Heinz Brisch ist Veranstalter der Internationalen Bindungskonferenz, die ab 2017 jährlich in Ulm stattfindet. (www.bindungskonferenz.de)

Table of content

  • Cover
  • Inhalt
  • Vorwort
  • Einleitung
  • Karl Heinz Brisch
  • Trauma ist nicht gleich Trauma
  • Andrea Schleu
  • Verletzung von Grenzen in der Psychotherapie
  • Valerie Sinason
  • Die Identifikation mit dem Täter und der Umgang mit dem Täter-Introjekt
  • Howard Steele, Daniel Brown und Valerie Sinason
  • Bindung und komplexes Trauma
  • Mary Margaret Gleason
  • Undifferenziertes Sozialverhalten: Ein Überblick
  • Silke Birgitta Gahleitner, Katharina Gerlich, Heidemarie Hinterwallner und Hermann Radler
  • Kein Täter werden?
  • Gisela Zenz
  • Gewalt in der Pflege alter Menschen – Rechtsschutz für Pflegende und Gepflegte
  • Daniel Hughes
  • Dyadische Entwicklungspsychotherapie
  • Elke Garbe
  • Das fragmentierte Selbst
  • Mathilde M. Overbeek, Clasien de Schipper, Francien Lamers-Winkelman und Carlo Schuengel
  • Kinder unter dem Einfluss des Erlebens von Gewalt zwischen den Eltern
  • Brigitte Hahn
  • Rituelle Gewalt – das Unheimliche unter uns
  • Karl Heinz Brisch
  • Das MOSES®-Therapiemodell
  • Adressen der Autorinnen und Autoren

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