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Von nichts zu viel – für alle genug

Perspektiven eines neuen Wohlstands

Hans Holzinger

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Hans Holzinger, Von nichts zu viel – für alle genug (2016), oekom verlag, München, ISBN: 9783960061137

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Description / Abstract

Die Kunst des guten Lebens und einer guten Wirtschafts- und Regierungsführung
kann gelingen, wenn wir uns gemeinsam über deren Ziele
und Inhalte verständigen. Grundvoraussetzung ist zunächst, dass alle
ihr Leben in Freiheit gestalten können, niemand Hunger leidet und
niemand Angst haben muss hinauszufallen. Dies verlangt nach kollektivem
Teilen und einem Wirtschaften, das der Befriedigung der Grundbedürfnisse
Vorrang einräumt. Ein ›Genug für alle‹ bedeutet in einer
endlichen Welt auch ›Für niemanden zu viel‹.
Der österreichische Nachhaltigkeitsforscher Hans Holzinger skizziert
verschiedene Aspekte von Wohlstand – vom Güterwohlstand über
Zeit- und Ernährungswohlstand bis hin zum Beziehungswohlstand.
Alle gemeinsam gilt es in Balance zu bringen. Lebensqualität und eine
faire Verteilung des Erwirtschafteten stehen dabei im Mittelpunkt und
nicht das Streben nach mehr Wachstum. Der Autor zeigt, wie jede und
jeder Einzelne dazu ganz praktisch beitragen kann. Gefordert sind aber
auch Politik, zivilgesellschaftliche Organisationen und Unternehmen.

Table of content

  • Von nichts zu viel - für alle genug
  • Inhalt
  • Vorwort
  • Kapitel I: Auf die Dosis kommt es an
  • Die Falle des 'Mehr vom Selben'
  • Zauberformel 'qualitatives Wachstum'
  • Kapitel II: Zur Ambivalenz unseres Konsum-Wohlstands
  • Dreifaches Wirtschaftsversagen
  • Maßloser Ressourcenverbrauch
  • Müll als Kehrseite des Konsums
  • Ideologie der Knappheit
  • Ideologie des Wachstums
  • Ideologie des Konsums
  • Kapitel III: Die leichtfertige Rede von der Weltrettung
  • Zwei Funktionslogiken von Wirtschaften
  • Konsumfallen
  • Konsumentendemokratie
  • Grenzen ökologischen Konsums
  • Nachhaltiges Wirtschaften
  • Kapitel IV: Die Postwachstumsperspektive
  • Fünf gängige Wachstumsargumente
  • Hinterfragtes Wachstumsparadigma
  • Auswege aus dem Wachstumszwang
  • Kapitel V: Güterwohlstand. Oder: Die Dinge und wir
  • Ein bewusster Umgang mit den Dingen
  • Aufgaben von Politik und Wirtschaft
  • Kapitel VI: Ernährungswohlstand. Oder: Lebensmittel sind Lebens Mittel
  • Zu hoher Fleischkonsum
  • Steigender Hunger
  • Industrielle Lebensmittelverarbeitung
  • Zurück zur Ernährungssouveränität
  • Kapitel VII: Zeitwohlstand. Vom Zeithaben und Zeitnehmen
  • Zeitknappheit und Beschleunigung
  • Von Geld und Zeitbudgets
  • Von der Freizeit zur Dreizeitgesellschaft
  • Kapitel VIII: Tätigkeitswohlstand Oder: Plädoyer für die Vielfalt der Arbeiten
  • Integrationsfaktor Erwerbsarbeit
  • Arbeit mit fairer Entlohnung
  • Burnout und Arbeitserschöpfung
  • Das Ganze der Arbeit sehen
  • Vier Zukunftsszenarien
  • Plurale Arbeit in einer pluralen Wirtschaft
  • Kapitel VIII: Ortswohlstand. Oder: Wo sich gut leben lässt.
  • Intelligente Mobilität
  • Renaissance der Orte
  • Natur in der Stadt
  • Kapitel IX: Beziehungswohlstand. Oder: Wir sind Gemeinschaftswesen.
  • Soziales Kapital
  • Chancen der Beziehungsgesellschaft
  • Kapitel X: Bildungswohlstand. Vom Wissen und Können.
  • Ambivalenz des lebenslangen Lernens
  • Lernen in komplexen Gesellschaften
  • Dreidimensionales Wissenskonzept
  • Fallen der Informationsgesellschaft
  • Emanzipatorische Wissensgesellschaft
  • Vier Kernkompetenzen
  • Elemente für Bildungswohlstand
  • Kapitel XI: Demokratiewohlstand. Oder: Mitdenken und mitgestalten
  • Demokratisierung der Demokratie
  • Ausblick: Ein neuer Wohlstand des Genug braucht neue Regeln für alle
  • Sozialer Wandel
  • Große Transformation
  • Individuelle Zukunftspfade
  • Staatliche Zukunftspfade
  • Transnationale & globale Zukunftspfade
  • Gutes Leben für alle
  • Literatur

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