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Die Philosophie der Kyôto-Schule

Texte und Einführung

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Ryôsuke Ohashi(Hg.), Die Philosophie der Kyôto-Schule (2016), Verlag Karl Alber, Freiburg, ISBN: 9783495860939

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Description / Abstract

Die Philosophie der "Kyôto-Schule", die sich in Japan über mehrere Generationen hinweg bildete, zieht gerade heute in der philosophischen Welt in Europa und den USA, aber auch in Ostasien immer regere Aufmerksamkeit auf sich. Die 1990 erschienene, aber lange vergriffene und begehrte Textsammlung dieser Schule erscheint nun in der 2. Auflage mit neuer Einführung und erweiterter Bibliographie. Zu den wichtigsten neuen Inhalten der Einführung gehört der Bericht des Herausgebers über das von ihm 2000 entdeckte Dokument "Oshima-Memoire", das direkte Zeugnis des vom Anfang bis zur Endphase des Pazifischen Kriegs veranstalteten, streng geheimen Treffens der Philosophen der Kyôto-Schule. Mit dieser Entdeckung hat sich die Debatte über die Kyôto-Schule bezüglich ihrer "Kollaboration" mit dem faschistischen Militärregime vollkommen geändert. Denn die Aufzeichnungen bezeugen, dass die Philosophen nicht mit dem von der Armee geleiteten Militär-Regime sympathisierten, sondern gegen die Armee eingestellt waren. Da es Beziehungen zu oppositionellen Gruppen der Marine gab, bedeuteten die geheimen Treffen ein lebensgefährliches Unternehmen. Mit Beiträgen von: Kitarô Nishida (1870-1945), Hajime Tanabe (1885-1962), Shin-ichi Hisamatsu (1889-1980), Keiji Nishitani (1900-1990), Iwao Kôyama (1905-1993), Masaaki Kôsaka (1900-1969), Toratarô Shimomura (1900-1995), Shigetaka Suzuki (1907-1988), Takeuchi Yoshinori (1913-2002), Kôichi Tsujimura (1922-2010), Shizuteru Ueda (*1926).

Description

Ryôsuke Ohashi, geb. 1944 in Kyoto, Japan. Studium der Philosophie an der Universität Kyoto. 1974 Promotion an der Universität München, 1983 Habilitation an der Universität Würzburg als erster Japaner. Professor an der Staatlichen Technischen Universität Kyoto, der Staatlichen Universität Osaka und der buddhistischen Ryūkoku-Universität. Gastprofessuren an Universitäten und Instituten in Köln, Wien, Hannover, Hildesheim, Tübingen. Seit 2015 Direktor des Japanisch- Deutschen Kulturinstituts in Kyoto.

Table of content

  • BEGINN
  • Inhalt
  • Einführung zur zweiten Auflage
  • 1. Zum Bild der Kyôto-Schule
  • 2. Das Oshima-Memoire zur Berichtigung des politischen Bildes der Kyôto-Schule
  • 3. Der Anfang der Kyôto-Schule in philosophiegeschichtlicher Hinsicht
  • 4. Nishidas Philosophie der »reinen Erfahrung« und des »Ortes«
  • 5. Tanabes Philosophie der absoluten Vermittlung
  • 6. Die Bildung der Kyôto-Schule
  • 7. Fortbildung und Öffnung der Kyôto-Schule
  • I. Anfang der Schule
  • 1. Kitarô Nishida
  • 2. Hajime Tanabe
  • II. Bildung der Schule
  • 3. Shin-ichi Hisamatsu
  • 4. Keiji Nishitani
  • 5. Iwao Kôyama
  • 6. Masaaki Kôsaka
  • 7. Toratarô Shimomura
  • 8. Shigetaka Suzuki
  • III. Fortbildung der Schule
  • Vorbemerkung
  • 9. Yoshinori Takeuchi
  • 10. Kôichi Tsujimura
  • 11. Shizuteru Ueda
  • Nachwort zur 1. Auflage
  • Nachwort zur 2. Auflage
  • Bibliographie
  • Ergänzung der Bibliographie
  • Personenregister
  • Sachregister

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