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Gesellschaftliche Herausforderung Schulverweigerung

Erklärungen und Handlungsansätze Materialband 1

Ursula Bylinski, Josef Faltermeier and Hans-Jürgen Glinka

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Ursula Bylinski, Josef Faltermeier, Hans-Jürgen Glinka, Gesellschaftliche Herausforderung Schulverweigerung (2005), Lambertus Verlag, Freiburg, ISBN: 9783784126579

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Description

Nicht für die Schule, sondern für’s Leben zu lernen, hat für viele Kinder und junge Menschen wenig mit der Realität zu tun. Schule ist für sie häufig meilenweit entfernt von ihrem Leben und ihren Problemen. Die Folge: Sie schwänzen den Unterricht. Dabei ist ihnen nicht bewusst, dass sie sich durch ihre Verweigerung Chancen auf einen Arbeitsplatz und Chancen auf ihren Platz in der Gesellschaft verbauen. Um so wichtiger ist es, dass die Gesellschaft sich des Problems der wachsenden Schulunlust annimmt. Uns ist es mit diesem Band vor allem daran gelegen, die Möglichkeiten einer konsequenten Schulentwicklung und Zusammenarbeit von Schule und Jugendhilfe aufzuzeigen.

Der Band enthält Beiträge zum Phänomen „Schulverweigerungshaltung“ aus unterschiedlichen Betrachtungsperspektiven und teilt sich in zwei Teilbereiche auf:
Im ersten Teil sind Beiträge versammelt, die von Politikern und Fachexperten im Rahmen des Symposiums „Gesellschaftliche Herausforderung Schulverweigerung“, das vom 16. bis 17. Oktober 2002 als Auftaktveranstaltung für das Praxisforschungsprojekt „Coole Schule – Lust statt Frust am Lernen“ in Frankfurt am Main stattfand, vorgetragen wurden. Am Schluss dieses ersten Teils wird das Praxisforschungsprojekt in seinem damaligen Entwicklungsstand vorgestellt. Der zweite Teil enthält Beiträge, die von den bildungspolitischen Vertretern und Vertretern der Wissenschaft im Rahmen des Fachkongresses „Bildung heute – Herausforderungen für Schule und Jugendhilfe“ vom 03. bis 04. Dezember 2003 in Frankfurt am Main vorgetragen wurden. Einen besonderen Reiz erhalten sie – gerade auch in der Kontrastierung zu den Beiträgen im ersten Teil – durch den Umstand, dass sie implizit die bis zu diesem Zeitpunkt vorliegenden Erkenntnisse des Praxisforschungsprojektes berücksichtigen und in ihre Argumentationsstruktur einfließen lassen.

Description / Abstract

Nicht für die Schule, sondern für’s Leben zu lernen, hat für viele Kinder und junge Menschen wenig mit der Realität zu tun. Schule ist für sie häufig meilenweit entfernt von ihrem Leben und ihren Problemen. Die Folge: Sie schwänzen den Unterricht. Dabei ist ihnen nicht bewusst, dass sie sich durch ihre Verweigerung Chancen auf einen Arbeitsplatz und Chancen auf ihren Platz in der Gesellschaft verbauen. Um so wichtiger ist es, dass die Gesellschaft sich des Problems der wachsenden Schulunlust annimmt. Uns ist es mit diesem Band vor allem daran gelegen, die Möglichkeiten einer konsequenten Schulentwicklung und Zusammenarbeit von Schule und Jugendhilfe aufzuzeigen.

Der Band enthält Beiträge zum Phänomen „Schulverweigerungshaltung“ aus unterschiedlichen Betrachtungsperspektiven und teilt sich in zwei Teilbereiche auf:
Im ersten Teil sind Beiträge versammelt, die von Politikern und Fachexperten im Rahmen des Symposiums „Gesellschaftliche Herausforderung Schulverweigerung“, das vom 16. bis 17. Oktober 2002 als Auftaktveranstaltung für das Praxisforschungsprojekt „Coole Schule – Lust statt Frust am Lernen“ in Frankfurt am Main stattfand, vorgetragen wurden. Am Schluss dieses ersten Teils wird das Praxisforschungsprojekt in seinem damaligen Entwicklungsstand vorgestellt. Der zweite Teil enthält Beiträge, die von den bildungspolitischen Vertretern und Vertretern der Wissenschaft im Rahmen des Fachkongresses „Bildung heute – Herausforderungen für Schule und Jugendhilfe“ vom 03. bis 04. Dezember 2003 in Frankfurt am Main vorgetragen wurden. Einen besonderen Reiz erhalten sie – gerade auch in der Kontrastierung zu den Beiträgen im ersten Teil – durch den Umstand, dass sie implizit die bis zu diesem Zeitpunkt vorliegenden Erkenntnisse des Praxisforschungsprojektes berücksichtigen und in ihre Argumentationsstruktur einfließen lassen.

Table of content

  • Gesellschaftliche Herausforderung Schulverweigerung
  • Vorwort
  • Einleitung
  • Inhaltsverzeichnis
  • Teil I. Dokumentation des Symposiums Gesellschaftliche Herausforderung: Schulverweigerung
  • Lebenslanges Lernen als zentrale Herausforderung der modernen Gesellschaft – Monika Oels, Europäische Kommission
  • Theaterpädagogik als methodischer Ansatz zur Aktivierung und Qualifizierung – Katharina Fertsch-Röver
  • Bildung und Jugendhilfe – Prof. Dr. Lothar Böhnisch, Universität Dresden
  • Vom Sinn und Unsinn des Verweigerns: Erklärungen - Fragestellungen - Perspektiven Prof. Dr. Birgit Warzecha, Universität Hamburg
  • Lebensweltorientierter Unterricht als eine Antwort auf Schulverweigerung? Ein Dialog. – Dr. habil. Joachim Bröcher
  • Null Bock auf Schule - Verweigerung als Problemlösung? Ergebnisprotokoll der Diskussion im Workshop – Dr. Anne Claire Groffmann / Birgit Reißig
  • Betriebsnahe Förderkonzepte besser als das 10. Schuljahr? "Fit für Ausbildung und Beruf" (FAuB) - eine betriebsnahe Alternative zur Absolvierung des 10. Pflichtschuljahres in Hessen – Rolf Klatta / Prof. Dr. Josef Rützel
  • Schule + Jugendhilfe = Schulsozialarbeit? – Dr. Ulrich Deinet, Landesjugendamt Westfalen-Lippe, Fachberatung Jugendarbeit
  • PISA oder die einstürzenden Altbauten des deutschen Bildunqssystems – Reinhard Kahl (Journalist und Filmemacher, Hamburg)
  • Podiumsdiskussion – Moderation: Frau Ulrike Holler
  • Praxisforschungsprojekt: Coole Schule - Lust statt Frust am Lernen – Dr. Ursula Bylinski / Dr. Josef Faltermeier / Dr. Hans-Jürgen Glinka
  • 2. Teil. Dokumentation des Fachkongresses Bildung heute - Herausforderungen für Schule und Jugendhilfe
  • Bildung heute: für ein neues Verhältnis von Schule und Jugendhilfe – Prof. Dr. Ingrid Gogolin , Univer sität Hamburg
  • Wie soll die Schule der Zukunft aussehen? Lernformen, Strukturen, Organisation – Prof. Dr. Eiko Jürgens, Universität Bielefeld
  • Das finnische Schulwesen – Dr. Riitta Piri, Finnisches Unterrichtsmin isterium
  • Laborschule Bielefeld - eine Vorstellung – Dr. Sabine Geist, Laborschule Bielefeld

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