Diskurse über Krieg gestern und heute

Literaturwissenschaftliche, linguistische und didaktische Annäherungen und Forschungsperspektiven

Diskurse über Krieg gestern und heute

Diese Publikation zitieren

Beatrice Wilke (Hg.), Mariusz Jakosz (Hg.), Marcelina Kałasznik (Hg.), Diskurse über Krieg gestern und heute (2025), Frank & Timme, Berlin, ISBN: 9783732987993

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Accesses

Beschreibung / Abstract

Die aktuelle Weltlage ist angespannt, was sich in einer steigenden Anzahl von Kriegen zeigt. Die Ukraine, der Sudan, Israel und Gaza sind nur einige Beispiele dafür. Dies erfordert eine verstärkte Reflexion von Diskursen über Krieg. Der vorliegende Band vereint literaturwissenschaftliche, linguistische und didaktische Perspektiven auf Kriegsdiskurse gestern und heute. Wie werden beispielsweise die Weltkriege und der polnisch-bolschewistische Krieg in verschiedenen literarischen Epochen und Gattungen dargestellt? Wie damit zusammenhängende Fluchtbewegungen, Gewalterfahrungen und die Verarbeitung von Erinnerungen? Welche Auswirkungen von Kriegen und Konflikten zeigen sich auf lexikalischer Ebene? Und wie kann der DaF-Unterricht Kriegsdiskurse aufgreifen und bearbeiten? Der Band entfaltet facettenreiche Betrachtungsweisen und Fragestellungen, die die Literatur- und Sprachwissenschaft sowie Fachdidaktik maßgeblich bereichern.

Beschreibung

Prof. Beatrice Wilke lehrt und forscht an der Universität Salerno u. a. zu gesprochener Sprache, Diskursanalyse, Kontrastiver Linguistik und DaF-Didaktik. Prof. Dr. Mariusz Jakosz lehrt und forscht am Institut für Linguistik der Schlesischen Universität Katowice u. a. zu Politolinguistik, Medienlinguistik, Diskurslinguistik und Phraseologie. Dr. Marcelina Kałasznik ist wissenschaftlich-didaktische Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Deutsche Sprache am Institut für Germanische Philologie der Universität Wrocław.

Inhaltsverzeichnis

  • BEGINN
  • Beatrice Wilke (Università degli Studi di Salerno) Mariusz Jakosz (Uniwersytet Śląski w Katowicach) Marcelina Kałasznik (Uniwersytet Wrocławski)
  • Diskurse über Krieg gestern und heute
  • Perspektiven der Literaturwissenschaft, Linguistik und Didaktik
  • Stefan Nienhaus (†) (Università degli Studi di Salerno)
  • Doderers Leerstellen
  • Lidia Francesca Oliva (Università degli Studi di Salerno)
  • Der Wortschatz des Muspilli im Bereich des Kampfes
  • Roberto Ubbidiente (Humboldt-Universität zu Berlin)
  • Mit Pinocchio an die Front
  • Zwischen Unterhaltung und Propaganda Eine Lektüre von Bruno Brunis Pinocchietto contro l’Austria (1915)
  • Paola Gheri (Università degli Studi di Salerno)
  • ‚Der Krieg ohne Ende‘
  • Gewalterfahrungen eines ehemaligen Soldaten in der Nachkriegsgesellschaft der zwanziger Jahre. Joseph Roths Roman Die Rebellion
  • Lucyna Sadzikowska (Uniwersytet Śląski w Katowicach)
  • Das Bild des polnisch-bolschewistischen Krieges in Pożoga von Zofia Kossak
  • Renata Dampc-Jarosz (Uniwersytet Śląski w Katowicach)
  • Auf der Suche nach dem Geschlechtergedächtnis
  • Erinnerungsfiguren des Ersten und Zweiten Weltkrieges in ausgewählten Romanen von Ruth Storm
  • Lucia Perrone Capano (Università di Foggia)
  • Berichten, erzählen, Zeugenschaft ablegen
  • Erika Manns Kriegsreportagen und Reden
  • Marek Krisch (Uniwersytet Śląski w Katowicach)
  • Fluchterfahrung als generationenübergreifendes Familientrauma
  • Am Beispiel von Christiane Hoffmanns Reportage Alles, was wir nicht erinnern. Zu Fuß auf dem Fluchtweg meines Vaters (2022)
  • Mariusz Jakosz (Uniwersytet Śląski w Katowicach)
  • Auswirkungen des Krieges in der Ukraine auf den Sprachgebrauch im öffentlichen Diskurs
  • Salvatore Del Gaudio (Università degli Studi di Salerno)
  • Kriegsneologismen im ukrainischen Sprachkontext und in Liedern
  • Valentina Schettino (Università degli Studi di Salerno) Nicoletta Gagliardi (Università degli Studi di Salerno)
  • Emotionspotential von mündlichen Texten über Krieg und Verfolgung
  • Eine prosodische und lexikalische Analyse
  • Carolina Flinz (Università degli Studi di Milano) Beatrice Wilke (Università degli Studi di Salerno)
  • Kriegsdiskurse und DaF-Didaktik
  • Vorschläge für die universitäre Praxis
  • Marcelina Kałasznik (Uniwersytet Wrocławski) Joanna Szczęk (Uniwersytet Wrocławski)
  • Sprache als Waffe
  • Analyse der Sprache von Protestparolen während der Demonstrationen des Frauenstreiks in Polen im Oktober 2020
  • Autor:innen des Bandes

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