Subjektives Wohlbefinden zwischen Vulnerabilität und Agency: Selbstpositionierungen von Kindern in der Covid-19-Pandemie
Iris Würbel und Inka Bormann

Diese Publikation zitieren
Iris Würbel, Inka Bormann, Subjektives Wohlbefinden zwischen Vulnerabilität und Agency: Selbstpositionierungen von Kindern in der Covid-19-Pandemie (16.03.2026), Beltz Juventa, 69469 Weinheim, ISSN: 1436-1957, 2025 #3, S.154
33
Accesses
Accesses
Beschreibung / Abstract
Im Beitrag wird das subjektive Wohlbefinden von Kindern in der Covid-19-Pandemie untersucht. Dazu wurden qualitativ-partizipative Online-Interviews geführt und angelehnt an die konstruktivistische Grounded Theory ausgewertet, die in eine empirisch begründete Typenbildung mündete. Die Ergebnisse zeigen zwei zentrale Dimensionen subjektiven Wohlbefindens von Kindern: Deutungen von Abhängigkeiten im Pandemiekontext sowie Ressourcen und Strategien zur Bewältigung des Alltags. Die Ausprägungen dieser Dimensionen spannen eine Typologie wohlbefindensbezogener Selbstpositionierungen von Kindern in der Pandemie auf, die die Bedeutsamkeit erlebter relationaler Eingebundenheit von Kindern in Hinblick auf das Spannungsverhältnis von Vulnerabilität und Agency verdeutlicht. Die Untersuchung bietet Anknüpfungspunkte für das Verständnis von Kindheit(en) im Rahmen einer Krisenforschung, die das subjektive Wohlbefinden von Kindern fokussiert.