
Missachtete Menschenrechte
Opferverbände und die Legitimation eugenischer Gewalt in der frühen Bundesrepublik
Ulrika Mientus

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Ulrika Mientus, Missachtete Menschenrechte (2026), Campus Frankfurt / New York, 60486 Frankfurt/Main, ISBN: 9783593463964
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Inhaltsverzeichnis
- BEGINN
- Inhalt
- Einleitung
- Fragestellung und Gegenstand
- Forschungskontexte
- Theoretischer Rahmen und methodische Bezüge
- Quellen und Anmerkungen zur Sprache
- Aufbau der Arbeit
- I. Weichenstellung: Ordnungsgemäße Gewalt und falsche Opfer (1945–1949)
- Die »Erbgesundheit« der »Volksgemeinschaft«
- 1. Betroffene ergreifen das Wort
- 2. Grundsteinlegung: Die Entnazifizierung der Zwangssterilisationen
- 3. Der (ab)wertende Blick auf die »Euthanasie«‐Opfer
- 4. Die doppelte Nachgeschichte des GzVeN
- Zwischenfazit I
- II. Formierung: Erste Verbände und die Frage der Menschenrechte (1950–1954)
- »Vollwertiges Menschsein«
- 5. Der Zentralverband der Sterilisierten und Gesundheitsgeschädigten
- 6. Die neue alte Entschädigungspolitik
- 7. Der delegitimierende Expertenblick
- Zwischenfazit II
- III. Konsolidierung: Ein neuer Verband und konträre Opferkonstruktionen (1954–1970)
- Eugenische Schreckbilder
- 8. Der Bund der Opfer des Faschismus
- 9. Die Entschädigungsfrage wird brisanter
- 10. Die Persistenz eugenischen Denkens
- 11. »Vollwertige Menschen«?! Gehörlose in der westdeutschen Gesellschaft
- Zwischenfazit III
- Schluss
- Das uneingelöste Versprechen gleicher Menschenrechte
- Anhang
- Abkürzungen
- Abbildungen
- Quellen und Literatur
- Dank