Eröffnung des Super-Gendermarktes „Gil&Toni“. Von der programmatischen Einsicht zur gendersensiblen Praxis

Sabine Kirschenbauer
Eröffnung des Super-Gendermarktes „Gil&Toni“. Von der programmatischen Einsicht zur gendersensiblen Praxis

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Sabine Kirschenbauer, Eröffnung des Super-Gendermarktes „Gil&Toni“. Von der programmatischen Einsicht zur gendersensiblen Praxis (19.05.2026), Beltz Juventa, 69469 Weinheim, ISSN: 0012-0332, 2026 #1, S.28

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Accesses

Beschreibung / Abstract

Sabine Kirschenbauer stellt in ihrem Beitrag ein mediales Tool für eine gendersensible Praxis vor: den Super-Gendermarkt „Gil&Toni“. Mit diesem Ansatz wird ein Bereich der Alltagspraxis adressiert, der aktuell gesellschaftliche Spaltungstendenzen aufweist, in dem aber – im Gegenteil – eine besondere gesellschaftliche Integration angesagt sein müsste. Die Autorin sieht das Projekt „Gil&Toni“, das sich u. a. an junge Studierende richtet, als einen Leuchtturm für eine gelingende, niederschwellige Bewusstseinsbildung, mit dem ein zur Zeit festgefahrenes, politisch sehr aufgeladenes Thema wie die Gendersensiblität mit Neugier und Humor in Bewegung gebracht werden kann, sodass ein fruchtbarer Dialog entsteht. Kirschenbauer reflektiert zunächst die Relevanz von Gendersensibilität in der Forschung und Lehre von Hochschulen sowie in anderen pädagogischen Kontexten. Sie informiert dann über die Methodik der Konzeptentwicklung für das Projekt „Gil&Toni“, sie betrachtet die Herausforderungen und Unterstützungsbedarfe in diesem Praxisfeld und leitet daraus die Grundprinzipien für „Gil&- Toni“ ab. Schließlich stellt sie die gestalterischen Impulse für eine neue Gesprächskultur heraus, die aktuell besonders in Genderfragen vonnöten ist.

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