Verdinglichung von Alltag in der Bewährungshilfe und Eigensinn gegenüber risikoorientierter Rationalisierung Sozialer Arbeit

Jonathan Kufner-Eger

Diese Publikation zitieren

Jonathan Kufner-Eger, Verdinglichung von Alltag in der Bewährungshilfe und Eigensinn gegenüber risikoorientierter Rationalisierung Sozialer Arbeit (19.06.2024), Beltz Juventa, 69469 Weinheim, ISSN: 0341-1966, 2024 #2, S.131

5
Accesses

Beschreibung / Abstract

Die österreichische Bewährungshilfe konnte als strafrechtskritisches und relativ justizfernes Modell der Konfliktregelung institutionalisiert werden. Der Beitrag analysiert die heutige Straffälligenhilfe als Beispiel einer sich als risikoorientiert und steuernd positionierenden Sozialen Arbeit; er stellt die seit den 1980er Jahren bestehenden Kontinuitäten dar und benennt Kontinuitätsbrüche. Die aktuelle Praxis der Bewährungshilfe wird auf Grundlage zweier empirischer Studien aus alltagstheoretischer Perspektive diskutiert: Können die „abolitionistischen Zwillinge“, die Wiedervergesellschaftung von Konflikten und die Abschaffung von Gefängnissen, im beobachtbaren eigensinnigen „Unterleben des Personals“ Realität bleiben? Wie lässt sich unter veränderten gesellschaftlichen Bedingungen konfliktorientierte, strafrechtskritische Soziale Arbeit praktizieren?

Mehr von dieser Ausgabe

    Ähnliche Titel

      Mehr von diesem Autor