Verletzbarkeit und (pädagogische) Verantwortung im Umgang mit diskriminierenden Schimpfworten. Lehrer:innen sprechen über (Ir-)Rationalität, Betroffenheit und Wut

Matthias Olk und Anja Langer
Verletzbarkeit und (pädagogische) Verantwortung im Umgang mit diskriminierenden Schimpfworten. Lehrer:innen sprechen über (Ir-)Rationalität, Betroffenheit und Wut

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Matthias Olk, Anja Langer, Verletzbarkeit und (pädagogische) Verantwortung im Umgang mit diskriminierenden Schimpfworten. Lehrer:innen sprechen über (Ir-)Rationalität, Betroffenheit und Wut (15.04.2026), Beltz Juventa, 69469 Weinheim, ISSN: 1436-1957, 2024 #2, S.133

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Accesses

Beschreibung / Abstract

Der Beitrag wendet sich dem Sprechen im Anspruch der Diskriminierungskritik von Teilnehmer:innen einer Lehrkräftefortbildung zu. Der Umgang mit diskriminierenden Schimpfworten tritt in diesem als pädagogische Herausforderung hervor, die ein Aushandeln von Interventionsmöglichkeiten einfordert. In den Rekonstruktionen des empirischen Materials wird die Bedeutsamkeit von Kategorien wie (Ir-)Rationalität und Wut deutlich. Pädagogische Interventionsmöglichkeiten, die im Zuge des Sprechens der Fortbildungsteilnehmer:innen entfaltet werden, werden dabei eng an Fragen persönlicher Verletzbarkeit und pädagogischer Verantwortung geknüpft. Vor dem Hintergrund der Rekonstruktionen wird im Beitrag die Frage aufgeworfen, inwiefern die Thematisierung von Verletzbarkeit jenseits eines an Souveränität und Rollenförmigkeit orientierten pädagogischen Tuns zur De-Immunisierungsstrategie werden kann und sollte, die darauf zielt, für Leid anderer empfänglich(er) zu werden.

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