Zwischen „man hätte stundenlang zuhören können“ und „manchmal machte der Mann mir Angst“

Biografiebasierte Schulmaßnahmen zur Sucht-, Gewalt- und Extremismusprävention und das Erfordernis der Berücksichtigung der Schüler/-innenperspektive

Maria Walsh und Antje Gansewig

Diese Publikation zitieren

Maria Walsh, Antje Gansewig, Zwischen „man hätte stundenlang zuhören können“ und „manchmal machte der Mann mir Angst“ (03.03.2024), Beltz Juventa, 69469 Weinheim, ISSN: 1436-1957, 2022 #4, S.365

49
Accesses

Beschreibung / Abstract

Der vorliegende Beitrag setzt sich mit biografiebasierten Schulmaßnahmen in der Sucht-, Gewalt- und Extremismusprävention auseinander. Hinsichtlich dieser Maßnahmen liegen deutlich unterschiedliche Bewertungen der (potenziellen) Wirkung vor, wobei oftmals selektive Schüler/-innenrückmeldungen herangezogen werden, um eine positive Wirkungszuschreibung zu untermauern. Dabei stehen die einseitigen Zuschreibungen in klarem Gegensatz zur empirischen Befundlage. Dies wird im Beitrag anhand eines Beispiels dargelegt, bei dem die Schulmaßnahme eines ehemaligen extrem Rechten im Rahmen einer Wirkungs- und Prozessevaluation untersucht wurde. In diesem Zusammenhang wird ferner verdeutlicht, wie wesentlich eine differenzierte Berücksichtigung der Schüler/-innensichtweisen für die Evaluationsforschung ist und wie diese im Forschungskontext aussehen kann.

Mehr von dieser Ausgabe

    Ähnliche Titel

      Mehr von diesem Autor