Übergänge als Anlass für Lernprozesse

Christiane Hof und Michael Bernhard

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Christiane Hof, Michael Bernhard, Übergänge als Anlass für Lernprozesse (04.02.2023), Beltz Juventa, 69469 Weinheim, ISSN: 0514-2717, 2022 #1, S.181

Getrackt seit 05/2018

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Accesses

Beschreibung / Abstract

Obwohl Übergänge im Lebenslauf kein neues Thema sind – man denke etwa an van Genneps Abhandlung zu Übergangsriten (1909/1986) oder an die vielfältigen Studien zur Veränderung von Lebensverläufen und ihren sozialen Bedingungen und gesellschaftlichen Folgen (Heinz, Weymann & Huinink, 2009; Shanahan, Mortimer & Kirkpatrick Johnson, 2016) – hat die erziehungswissenschaftliche Forschung das Thema Übergänge eher segmentiert aufgegriffen. So wurden Übergänge nach Lebensaltern (z.B. Jugendliche im Übergang von der Schule in den Beruf), nach pädagogischen Institutionen (z.B. von der Familie in die Kita) und bezogen auf einzelne Teildisziplinen (Transitionen in der Erwachsenenbildung) untersucht. Dadurch geriet allzu leicht aus dem Blick, dass Übergänge im Lebenslauf eng mit grundlegenden erziehungswissenschaftlichen Fragen der Bildung und des Lernens verknüpft sind. Vor dem Hintergrund des Interesses an der Weiterentwicklung des erziehungswissenschaftlichen Lerndiskurses (Göhlich & Zirfas, 2007; Göhlich, Wulf & Zirfas, 2014) erörtert der Beitrag Übergänge im Lebenslauf als Anlass und Rahmung für Lern- und Transformationsprozesse.

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