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Medienbezogene Aushandlungsprozesse in der Familie aus einer figurationstheoretischen Perspektive

Andreas Dertinger, Marcel Rechlitz, Claudia Lampert, Katrin Potzel und Jane Müller

Diese Publikation zitieren

Andreas Dertinger, Marcel Rechlitz, Claudia Lampert, Katrin Potzel, Jane Müller, Medienbezogene Aushandlungsprozesse in der Familie aus einer figurationstheoretischen Perspektive (07.12.2021), Beltz Juventa, 69469 Weinheim, ISSN: 1436-1957, 2021 #4, S.397

Getrackt seit 05/2018

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Accesses

Beschreibung / Abstract

Die tiefgreifende Mediatisierung geht mit einem grundlegenden Wandel gesellschaftlicher Interaktions- und Kommunikationsprozesse einher. Der Artikel beleuchtet die Konsequenzen dieses Veränderungsprozesses für die kindliche Sozialisation in der Familie und stellt Ergebnisse einer qualitativen Panelstudie vor. Familie wird hierbei anhand des Ansatzes kommunikativer Figurationen konzipiert. Sie konstituiert sich durch die Interaktion ihrer Mitglieder, unterliegt einem stetigen Wandel und steht in engem Wechselverhältnis zu anderen kommunikativen Figurationen. Zu zwei Erhebungszeitpunkten wurden im Abstand von etwa einem Jahr zwei Kohorten untersucht. Dazu wurden in 32 Familien je ein Kind zwischen sechs und zwölf Jahren sowie ein Elternteil interviewt. Die Ergebnisse werden mit Blick auf medienbezogene Aushandlungsprozesse innerhalb der sozialen Domäne Familie diskutiert. Der theoretische Rahmen der kommunikativen Figurationen erweist sich als ein besonders geeigneter Zugang zu medienbezogenen Interaktionsprozessen innerhalb der Familie und als eine adäquate Möglichkeit, die Ergebnisse zu systematisieren und kontextualisieren.

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