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Zusammenhang zwischen familiären Lebenssituationen und Werteähnlichkeiten in der Eltern-Kind-Beziehung im Erwachsenenalter

Christian Hoellger, Sabrina Sommer und Heike M. Buhl

Diese Publikation zitieren

Christian Hoellger, Sabrina Sommer, Heike M. Buhl, Zusammenhang zwischen familiären Lebenssituationen und Werteähnlichkeiten in der Eltern-Kind-Beziehung im Erwachsenenalter (07.12.2021), Beltz Juventa, 69469 Weinheim, ISSN: 1436-1957, 2021 #4, S.432

Getrackt seit 05/2018

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Accesses

Beschreibung / Abstract

Die Querschnittsuntersuchung beschäftigt sich mit der Fragestellung, ob in Zusammenhang mit der familiären Lebenssituation Erwachsener (Elternstatus und Beziehungsstatus) Unterschiede hinsichtlich der Werteähnlichkeit zwischen ihnen und ihren Eltern bestehen. Dabei wurde die Ähnlichkeit der individuellen Grundwerte nach Schwartz (1992) fokussiert. Die Werteähnlichkeit wurde mittels dyadischer Korrelationen bestimmt (Kenny & Winquist, 2001). Die Stichprobe bestand aus N= 1047 Dyaden. Dafür nahmen 600 erwachsene Kinder (53.8 % weiblich) mit ihren Eltern (542 Mütter und 505 Väter) teil. Das Alter der teilnehmenden Kinder lag zwischen 25 und 49 Jahren (M= 33.9, SD = 6.1). Die Ergebnisse dieser Studie zeigten, dass sich die Werteähnlichkeiten in Abhängigkeit von der familiären Lebenssituation unterschieden: Die Elternschaft der erwachsenen Kinder ging mit einer größeren Werteähnlichkeit in der Mutter-Kind-Dyade einher. Ebenso konnte eine größere Werteähnlichkeit zwischen verheirateten Söhnen und deren beiden Elternteilen beobachtet werden, verglichen mit den Söhnen, die Single oder in einer Partnerschaft waren. Die Werteähnlichkeit der Töchter zu ihren Eltern unterschied sich nicht in Abhängigkeit des Beziehungsstatus.

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