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Wie werden Rückmeldungen von Vergleichsarbeiten rezipiert?

Ergebnisse zweier Think-Aloud-Studien

Samuel Merk, Thorsten Bohl, Sarah Bez und Simone Poindl

Diese Publikation zitieren

Samuel Merk, Thorsten Bohl, Sarah Bez, Simone Poindl, Wie werden Rückmeldungen von Vergleichsarbeiten rezipiert? (25.07.2021), Beltz Juventa, 69469 Weinheim, ISSN: 0044-3247, 2021 #4, S.551

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Im zyklischen Gesamtprozess datenbasierter Unterrichtsentwicklung gilt die Datenrezeption als notwendige Gelingensbedingung und gleichzeitig als Forschungsdesiderat. Daher untersucht die vorliegende Studie mithilfe von Think-Aloud-Interviews, wie Lehrpersonen und Lehramtsstudierende Rückmeldungen von Vergleichsarbeiten rezipieren. Es zeigte sich, dass sowohl Lehrpersonen als auch Lehramtsstudierende hauptsächlich direkt in den Grafiken gegebene Entitäten rezipierten und diese vergleichend gegenüberstellten, während komplexere Elaborationen kaum vorkamen. Zudem wurde fast ausschließlich die Perspektive einer sozialen Bezugsnorm eingenommen. Eine Assoziation generischer Datenkompetenz mit der Komplexität der Elaborationen in den Think-Aloud-Protokollen zeigte sich nicht durchgehend. Zudem sprechen Bayes Faktoren gegen die Konsistenz zwischen der Datenrezeption und den Schlussfolgerungen hinsichtlich der Grafiken und Bezugsnormen.

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