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WestEnd 1/2021: Destruktivität und Regression im Rechtspopulismus

Neue Zeitschrift für Sozialforschung

Diese Publikation zitieren

Institut für Sozialforschung(Hg.), WestEnd 1/2021: Destruktivität und Regression im Rechtspopulismus (2021), Campus Frankfurt / New York, 60486 Frankfurt/Main, ISBN: 9783593446752 ISSN: 1860-2177, 2021 #1,

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

In Anlehnung an die berühmte »Zeitschrift für Sozialforschung« (1932 – 1941) verfolgt auch ihre seit 2004 halbjährlich erscheinende Nachfolgerin »WestEnd« den Anspruch einer kritischen Gesellschaftsanalyse. Zur Veröffentlichung kommen Aufsätze und Essays aus Soziologie, Philosophie, politischer Theorie, Ästhetik, Geschichte, Entwicklungspsychologie, Rechtswissenschaft und politischer Ökonomie. Neben den Rubriken »Studien« und »Eingriffe« behandelt jedes Heft ein Schwerpunktthema.
Destruktive Aggression und Regression sind zwei Seiten der rechtspopulistischen und nationalistischen Strömungen, deren Aufstieg in den vergangenen Jahren das politische Geschehen in vielen Ländern geprägt hat. Das Handeln ihrer Agitatoren und Parteien zielt häufig auf die Zerstörung rechtsstaatlicher Verfahren und demokratischer Formen der politischen Auseinandersetzung und Partizipation. In den Beiträgen des von Vera King und Ferdinand Sutterlüty herausgegebenen Themenschwerpunkts werden Konstellationen, Mechanismen und Dynamiken der Zerstörung und Selbstschädigung aus soziologischer und sozialpsychologischer Sicht analysiert.

Inhalt:

Studien:
Katharina Pistor: Staatlichkeit im digitalen Zeitalter
Bert Rebhandl: Expansion und Wiederholung. Zur gesellschaftlichen Lage der Fernsehserien
Axel Honneth: Hegel und Durkheim. Konturen einer geistigen Wahlverwandtschaft

Stichwort: Destruktivität und Regression im Rechtspopulismus, hg. von Vera King und Ferdinand Sutterlüty
Vera King und Ferdinand Sutterlüty: Einleitung
Ferdinand Sutterlüty: Destruktivität des Rechtspopulismus
Vera King: Autoritarismus als Regression
Maurits Heumann und Oliver Nachtwey. Geläuterter Kosmopolitismus? Über regressive Rebell_innen und ihr destruktives Potential
Karin Stögner: Vom Antisemitismus zum Antigenderismus und zurück. Die Authoritarian Personality neu gelesen
Steffen Krüger und Katarina Busch: »Für jede Art von Freiheit«. Thesen zu Rechtspopulismus und sozialen Medien
Johannes Völz: Verletzte Form, Formen der Verletzung. Zur Ästhetik des Populismus

Eingriffe:
Interview: Schuldzuweisung und Vergebung. Miranda Fricker antwortet auf Fragen von Kristina Lepold
Volker M. Heins: Mythos Redefreiheit. Toleranz und No-Platforming in der vielstimmigen Demokratie
Jens Kastner: Bourdieu mit Balzac Impulse für eine kritische Soziologie in der realistischen Literatur
José Brunner: Wie uns das Coronavirus kränkt – und unser historisches Selbstverständnis verwandeln kann

Mitteilungen aus dem IfS:
Frankfurter Adorno-Vorlesungen 2021

Inhaltsverzeichnis

  • BEGINN
  • Inhalt
  • Studien
  • Katharina Pistor – Staatlichkeit im digitalen Zeitalter
  • Bert Rebhandl – Expansion und Wiederholung. Zur gesellschaftlichen Lage der Fernsehserien
  • Axel Honneth – Hegel und Durkheim. Konturen einer geistigen Wahlverwandtschaft
  • Vera King und Ferdinand Sutterlüty – Stichwort: Destruktivität und Regression im Rechtspopulismus
  • Ferdinand Sutterlüty – Destruktivität des Rechtspopulismus
  • Vera King – Autoritarismus als Regression
  • Maurits Heumann und Oliver Nachtwey – Geläuterter Kosmopolitismus? Über regressive Rebell_innen und ihr destruktives Potential
  • Karin Stögner – Vom Antisemitismus zum Antigenderismus und zurück. Die Authoritarian Personality neu gelesen
  • Steffen Krüger und Katarina Busch – »Für jede Art von Freiheit«. Thesen zu Rechtspopulismus und sozialen Medien
  • Johannes Völz – Verletzte Form, Formen der Verletzung. Zur Ästhetik des Populismus
  • Eingriffe
  • Interview – Schuldzuweisung und Vergebung. Miranda Fricker antwortet auf Fragen von Kristina Lepold
  • Volker M. Heins – Mythos Redefreiheit. Toleranz und No-Platforming in der vielstimmigen Demokratie
  • Jens Kastner – Bourdieu mit Balzac. Impulse für eine kritische Soziologie in der realistischen Literatur
  • José Brunner – Wie uns das Coronaviruskränkt – und unser historisches Selbstverständnis verwandeln kann
  • Mitteilungen aus dem IfS
  • Frankfurter Adorno-Vorlesungen 23. bis 25. Juni 2021 – Dagmar Herzog, City University of New York – Eugenische Phantasmen: Behinderung, Macht, Moral
  • Autorinnen und Autoren

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