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Partizipativ forschen mit Müttern und Vätern mit Lernschwierigkeiten

Rahel More
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Rahel More, Partizipativ forschen mit Müttern und Vätern mit Lernschwierigkeiten (25.06.2021), Beltz Juventa, 69469 Weinheim, ISSN: 2628-4502, 2021 #1, S.251

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Personen mit sogenannten Lernschwierigkeiten werden meist von akademischer Forschung exkludiert und durch Wissenschaft und Praxis Sozialer Arbeit objektiviert. Dies trifft insbesondere auf Mütter und Väter mit Lernschwierigkeiten als Adressat_innen der Kinder- und Jugendhilfe (KJH) zu. Dieser Beitrag beschreibt die Potentiale und Herausforderungen partizipativ orientierter Forschung mit Eltern mit Lernschwierigkeiten anhand einer empirischen Studie. Im Rahmen der durchgeführten Studie fand eine Kooperation mit einer Referenzgruppe statt, die aus Ko-Forschenden bestand, die selbst Eltern mit Lernschwierigkeiten sind. Die Partizipation der Zielgruppe hatte zum einen emanzipatorisches Potential für die Ko-Forschenden, zum anderen erwies sich das spezifische Vorwissen der Referenzgruppe als gewinnbringend für die empirische Studie. Partizipativ orientierte Forschung ist dennoch nicht befreit von Machtasymmetrien und bedarf daher stetiger Reflexion aller Beteiligten und Transparenz betreffend unterschiedliche Rollen im Forschungsprozess.

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