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Doing ethical symmetry – ein handlungsleitendes Prinzip für den Umgang mit ethischen Herausforderungen bei der partizipativen Forschung in institutionellen Kontexten

Marilena von Köppen, Kristina Schmidt und Sabine Tiefenthaler
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Marilena von Köppen, Kristina Schmidt, Sabine Tiefenthaler, Doing ethical symmetry – ein handlungsleitendes Prinzip für den Umgang mit ethischen Herausforderungen bei der partizipativen Forschung in institutionellen Kontexten (25.06.2021), Beltz Juventa, 69469 Weinheim, ISSN: 2628-4502, 2021 #1, S.203

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Der Artikel befasst sich mit der Frage, wie die Asymmetrie von Forschungsbeziehungen mit Menschen in institutionellen Kontexten bearbeitet werden kann. Um diesem Anliegen nachzugehen, analysieren die Autorinnen drei partizipative Forschungsprojekte in unterschiedlichen Settings, wobei ihnen das Prinzip der ethischen Symmetrie als theoretische Rahmung dient. Die empirische Analyse richtet den Blick, angelehnt an Foucaults Dispositiv-Begriff, zunächst auf die Subjektanrufungen, die an die akademisch und Co-Forschenden adressiert werden. Anschließend wird aus der Perspektive einer relational verstandenen Handlungsfähigkeit (Agency) untersucht, wie die Akteur_innen mit diesen Anrufungen umgegangen sind. Die Verschränkung beider Blickwinkel erlaubt es schließlich, die Frage zu explorieren, wie ein doing ethical symmetry aussehen kann. Abschließend formulieren wir fallübergreifende Überlegungen zu der Bedeutung des Prinzips der ethischen Symmetrie für die sozialarbeiterische Praxis und Forschung.

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