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Sinn und Anerkennung von Arbeit

Ein philosophisches Modell für das Personalwesen

Dana Sindermann

Diese Publikation zitieren

Dana Sindermann, Sinn und Anerkennung von Arbeit (2021), Campus Frankfurt / New York, 60486 Frankfurt/Main, ISBN: 9783593447230

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung

Dana Sindermann arbeitet als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Wirtschaftsethik der Universität St. Gallen. Hier forscht und lehrt sie zu den Themen Anerkennung, New Work und sinnvolle Arbeit, mit besonderem Interesse an der praktischen Umsetzung ihrer Forschungsergebnisse. Dana Sindermann hat zuvor in Köln und Berlin Philosophie, Musik und Medien studiert und viele Jahre als Radiojournalistin unter anderem bei Deutschlandfunk und beim Westdeutschen Rundfunk gearbeitet.

Beschreibung / Abstract

Nicht nur im Beruf wünschen sich viele Menschen mehr Anerkennung. Aber was bedeutet Anerkennung und warum gilt sie als so wichtig? Dana Sindermann erschließt die große Bedeutung dieser Norm aus der Philosophie heraus. Philosophisch gesehen ist Anerkennung weit mehr als das Schulterklopfen der Chefin. Erst wenn Menschen vertieft aufeinander eingehen, gemeinsame Ziele verfolgen und sich miteinander weiterentwickeln, schaffen sie ein Verhältnis der Anerkennung. Dabei kann Arbeit nur dann individuell Sinn ergeben, wenn sie gesellschaftlich wertvoll erscheint. Das Buch verbindet eine der einflussreichsten philosophischen Gesellschaftstheorien der Gegenwart mit aktuellen Managementfragen und weist Wege auf, wie die philosophische Theorie im Arbeitskontext lebendig werden kann.

Inhaltsverzeichnis

  • BEGINN
  • Inhalt
  • Vorwort
  • Einführung: Sinn und Anerkennung finden wir nur gemeinsam
  • Teil I Anerkennung in der Philosophie
  • 1. Referenzpunkt: Honneths Anerkennungsbegriff
  • 1.1 Was bedeutet Anerkennung?
  • 1.2 Wie wird Anerkennung verwirklicht?
  • 1.3 Formen von Anerkennung
  • 1.4 Funktion von Anerkennung
  • 2. Umkämpfter Begriff: Einwände aus der Sozialphilosophie
  • 2.1 Positive Intersubjektivitätstheorien
  • 2.2 Negative Intersubjektivitätstheorien
  • 3. Vom anerkennungstheoretischen Nukleus zur Gesellschaftstheorie – Resümee
  • Teil II Anerkennung im Personalwesen
  • 1. Das Anerkennungsverständnis des Personalwesens
  • 1.1 Was bedeutet Anerkennung?
  • 1.2 Wie wird Anerkennung verwirklicht?
  • 1.3 Zielpunkte von Anerkennung
  • 2. Verwandte Begriffe
  • 2.1 Reziprozität
  • 2.2 Ermächtigung
  • 2.3 Kooperation
  • 2.4 Autonomie
  • 2.5 Wertschätzung
  • Teil III Kritische Diskussion der Anerkennungsverständnisse
  • 1. Die Anerkennungsbegriffe treffen aufeinander
  • 1.1 Das Anerkennungsverständnisses der BWL im Licht des philosophischen Begriffs
  • 1.2 Normative Potenziale trotz Differenzen – Resümee
  • 2. Kritische Diskussion desphilosophischenAnerkennungsbegriffs
  • 2.1 Diskussion der sphärenbezogenen Grenzziehungen
  • 2.2 Diskussion des Form-Monismus
  • 2.3 Integration des Aspekts der Leiblichkeit
  • 2.4 Integration der affektiv-emotionalen Komponente
  • 2.5 Mehr als ein Zielpunkt von Anerkennung
  • 2.6 Der Wirtschaftsraum als Ort sozialer Beziehungen
  • 2.7 Öffnung zum Bereich der politischen Öffentlichkeit
  • 2.8 Schärfung des Begriffs der Reziprozität
  • 2.9 Integration anerkennungstheoretischer Einwände
  • 3. Eine Reihe Änderungenbei stabiler Grundstruktur – Resümee
  • Teil IV Transformation von Honneths Anerkennungsbegriff für das Personalwesen
  • 1. Wechselseitige Weiterentwicklung
  • 1.1 Zentrale Probleme des Anerkennungsverständnisses der BWL
  • 1.2 Wie kann das Anerkennungsverständnis der BWL durch das philosophische gewinnen?
  • 2. Transformation von Honneths Anerkennungskonzept für das Personalwesen
  • 2.1 Was bedeutet Anerkennung?
  • 2.2 Wie wird Anerkennung verwirklicht?
  • 2.3 Formen von Anerkennung
  • 2.4 Zielpunkte von Anerkennung
  • 2.5 Institutionen der Anerkennung
  • 2.6 Praktiken der Anerkennung
  • 2.7 Funktion von Anerkennung
  • 3. Ein stabiles und dynamisches Bezugsmodell – Resümee
  • Teil V Kritische Reflexionder methodischen Grundlagen
  • 1. Anerkennung als zentralesnormatives Prinzip
  • 1.1 Grundschritte der normativen Rekonstruktion
  • 1.2 Normative Rekonstruktion des Wirtschaftssystems
  • 1.3 Freilegung der Prämissen und kritische Diskussion
  • 2. Ein relativ gesehen sehr überzeugendes Modell – Resümee
  • Teil VI Verortung des transformierten Anerkennungsbegriffs
  • 1. Verortung des transformierten Begriffs im Kanon wirtschaftsethischer Theorien
  • 1.1 Integrative Wirtschaftsethik
  • 1.2 Ordonomischer Ansatz
  • 1.3 Kulturalistische Positionen
  • 1.4 Theorie des Wertemanagements
  • 2. Ein stabiles und dynamisches Modell für die Theorie und Praxis der Wirtschaftsethik
  • Schluss: Hin zu mehrSinn und Anerkennung von Arbeit
  • Literatur

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