Gesellschaft als Risiko
Soziologische Situationsanalysen zur Coronapandemie

Diese Publikation zitieren
Sarah Lenz (Hg.), Martina Hasenfratz (Hg.), Gesellschaft als Risiko (2021), Campus Frankfurt / New York, 60486 Frankfurt/Main, ISBN: 9783593446486
2037
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49
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Beschreibung / Abstract
Beschreibung
Inhaltsverzeichnis
- BEGINN
- Inhalt
- Einleitung: Gesellschaft als Risiko – Sarah Lenz und Martina Hasenfratz
- Coronachronik: Vom ersten Lockdown bis zum »Sorglos-Sommer« – Christian Eberlein
- Covid-19 als Gefahr oder Risiko. Warum interessieren uns Infektionstote plötzlich so sehr? – Michael Grothe-Hammer
- Drohender Sinnverlust
- »Als Endzeitfan habe ich mir die Apokalypse anders vorgestellt – nicht mit Chips auf dem Sofa.« – Elisabeth Boßerhoff
- »Ich wäre jetzt einfach gerne bei meiner Family und meine Mama umarmt mich mal wieder.« – Paul Weinheimer
- »Es kommt mir insgesamt vor, wie in einer komischen Käseglocke zu leben.« – Sören Altstaedt
- Essay
- Von Paaren und anderen persönlichen Beziehungen in Zeiten der Pandemie – Marie-Kristin Döbler
- In der Schwebe
- »Erstmal überleben.« – Nina Sökefeld
- »Also was sich geändert hat sind die Schutzmaßnahmen […], aber sonst ist alles normal.« – Ruth Manstetten
- »Man opfert halt so viel für etwas, wo man noch nicht weiß, ob es das wert ist.« – Elisabeth Boßerhoff
- Seiltanzen
- »Ich habe nicht das Gefühl, dass wir den Infektionsschutz richtig einhalten.« – Marco Hohmann
- »Mein größter Kampf ist es, jeden Tag neu zu organisieren, jeder Tag ist neu herausfordernd – ein bisschenorientierungslos.« – Sarah Lenz
- »Und das hängt alles wie so eine Gewitterwolke über einem.« – Martina Hasenfratz
- »Es geht uns allen so langsam die Puste aus.« – Martina Hasenfratz
- Essay
- Heroisierung als Entpolitisierungsstrategie: Die unfreiwilligen Held:innen der Krise – Roman Kiefer und Ruth Manstetten
- Informiert-Sein
- »Ich hatte also auch schon Klopapier, als es die Witze über Klopapier noch nicht gab.« – Sören Altstaedt
- »Die Menschheit muss mit der Natur und nicht gegen die Natur arbeiten.« – Sarah Lenz
- »Was ich bedenklich finde ist, dass es keine Pluralität der Meinungen gibt.« – Paul Weinheimer
- »Ich habe eine Informationslage, die andere Leute nicht haben.« – Marco Hohmann
- »Ich will ja, dass man da so gut wie möglich drüber hinwegkommt.« – Nina Sökefeld
- »Aber ich hatte auch ohne Corona gelegentlich Angst um mein Kind.« – Natalia Besedovsky
- Essays
- Katastrophenzeit – Sighard Neckel
- Die Familie im Coronadiskurs – Viola Dombrowski, Marc Hannappel, Lukas Schmelzeisen, OulHan und Matthias Kullbach
- In Sorge
- »Ich persönlich habe da eine ganz andere Meinung zu diesem Virus.« – Nadine Maser
- »Wenn man jetzt noch jemandem die Hand gibt, dann fühlt sich das so an wie ungeschützter Geschlechtsverkehr mit einer wildfremden Person.« – Marco Hohmann
- »Ich denke da jetzt einfach positiv und hoffe, dass es bald ein Ende nimmt.« – Martina Hasenfratz
- »Wenn wir die Apotheke nicht mehr desinfizieren können, dann können wir eigentlich auch zumachen.« – Nina Sökefeld
- »Wenn halt was mit mir ist, da muss sie ja praktisch komplett mitziehen.« – Nadine Maser
- Essays
- Die Picknick-Decken-Kontroverse: Eine Geschichte über Alltagsmasken – Annerose Böhrer
- Die Verdrängungen des Coronatodes – Ekkehard Coenen
- Am Limit
- »Mir fällt die Decke auf den Kopf – ich neige da sehr zur Einsamkeit.« – Sarah Lenz
- »Jederzeit kann etwas passieren, das alle deine Pläne zerstört.« – Ruth Manstetten
- »Ich will nur, dass das alles aufhört, mehr nicht.« – Nadine Maser
- »Eine absolut existentielle Situation, in der ich gar nicht mehr weiter wusste.« – Ruth Manstetten
- Essay
- An den Rändern der Pandemie – Tobias Schramm und Larissa Pfaller
- Epilog
- Herzfehler – Christian Baron
- Anhang
- Glossar
- Autor:innen