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Möglichkeit und Relevanz einer kulturübergreifenden moralischen Beurteilung

Kritische Lektüre von Charles Taylor aus der Perspektive von Bernhard Waldenfels´ Phänomenologie der Fremdheit

Diese Publikation zitieren

Möglichkeit und Relevanz einer kulturübergreifenden moralischen Beurteilung (2021), WBG, Darmstadt, ISBN: 9783534401550

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Das Verhältnis zwischen den kontextuellen und universellen Gesichtspunkten, unter denen das menschliche Handeln empirisch und normativ betrachtet werden kann, ist für die Philosophie ein aktuelles Problem. Vorgelegt wird hier eine phänomenologisch orientierte Theorie der Interkulturalität, die vom Schlüsselbegriff der Leiblichkeit ausgeht. Herausgestellt werden dabei die fundamentalen Verbundenheiten, die sich diesseits des klassischen philosophischen Gegensatzes Universalismus-Partikularismus befinden und in der Menschheitsgeschichte angesichts von Sklaverei, kolonialer Ausbeutung, Kriegen und anderen Katastrophen eine Schlüsselrolle gespielt haben. Die vorliegende Untersuchung entwickelt das Problem von Universalismus und Partikularismus ausgehend von der Philosophie des Kanadiers Charles Taylor und findet einen Lösungsansatz für dessen Spannungen im phänomenologischen Denken von Bernhard Waldenfels mit Bezügen zur afrikanischen Philosophie.

Beschreibung

Die vorliegende Untersuchung entwickelt das Problem von Universalismus und Partikularismus ausgehend von der Philosophie des Kanadiers Charles Taylor und findet einen Lösungsansatz für dessen Spannungen im phänomenologischen Denken von Bernhard Waldenfels mit Bezügen zur afrikanischen Philosophie.

Inhaltsverzeichnis

  • Cover
  • Titel
  • Impressum
  • Inhalt
  • Einleitung
  • TEIL 1: Taylors sozialphilosophisches Konzept
  • 1. Anthropologische Grundlage
  • 2. Identität und Moral als Taylors zentrales Thema
  • TEIL II: Taylors Diskussion prozeduraler Theorien
  • 3. Taylors Auseinandersetzung mit dem Liberalismus
  • 4. Taylors Auseinandersetzung mit Habermas' Diskursethik
  • 5. Die Herausforderung des kulturellen Pluralismus
  • TEIL III: Eine phänomenologisch orientierte Theorie der Interkulturalität als Interkorporeität – Die Herausforderung des Fremden
  • Ausgangspunkt – Das Beispiel von Sophie Scholl
  • 6. Paradigmenwechsel: Die Interkulturalität ernst meinen - sagen – nehmen
  • 7. Fünf Thesen zur Interkulturalität als Verflechtung und zum Umdenken
  • 8. Ausblick: empirische Studien und ethische Diskussionsfelder
  • Schluss
  • Bibliographie
  • Charles Taylor
  • Weitere Literatur
  • Back Cover

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