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The Eugenics Review (1909–1914)

Eine Analyse des „Rasseverständnisses“ undder Konstruktion der "britischen Rasse"

Diese Publikation zitieren

The Eugenics Review (1909–1914) (2021), WBG, Darmstadt, ISBN: 9783534402298

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Die britische „Eugenics Education Society“ forderte im frühen 20. Jahrhundert Maßnahmen zum Schutz der „britischen Rasse“. Doch nach welchen Kriterien ließ sich diese definieren und welche Bevölkerungsgruppen sollten dazugehören? Auf diese Fragen hatte die weltweit erste Organisation der internationalen Eugenikbewegung mehr als eine Antwort parat. In der von der EES ab 1909 herausgegebenen Zeitschrift „The Eugenics Review“ kamen je nach Autor_in unterschiedliche Vorstellungen davon zum Tragen, was eine „Rasse“ ausmachte. Dabei reichten die Ansätze von biologischen bis hin zu sozio-ökonomischen und kulturellen Kriterien, ohne dass eine einheitliche Linie offenkundig wurde. In dieser Arbeit werden die unterschiedlichen Darstellungen und Beschreibungen untersucht, um herauszufinden, ob sich trotz der heterogenen Ansätze ein grundlegendes „Rasseverständnis“ erkennen lässt.

Beschreibung

Nach welchen Kriterien lässt sich eine „britische Rasse“ konstruieren? Die „Eugenics Education Society“ beantwortete diese Frage in der „Eugenics Review“ mal mit biologischen, kulturellen und sozio-ökonomischen Ansätzen. Doch gab es trotz dieser bunten Mischung ein dominierendes „Rasseverständnis“ in der weltweit ersten Eugenikorganisation?

Inhaltsverzeichnis

  • Cover
  • Titel
  • Impressum
  • Table of Contents
  • Inhalt
  • Danksagung
  • Einleitung
  • „We Eugenists …“ – Eugenik und „Rassekonzepte“ im frühen 20. Jahrhundert in Großbritannien
  • Forschungsstand und Quellenlage
  • Aufbau der Arbeit
  • Eugenik als bürgerliches Betätigungsfeld: The Eugenics Education Society
  • Entstehung, Aufbau und Verflechtung (1907-1914)
  • Mitglieder
  • Die Eugenics Review
  • „Our race“ I. – die Konstruktion und Verortung der „britischen Rasse“ im internationalen Rahmen
  • Die Bedeutung von „Rasse“ für die britische Eugenikbewegung
  • Die „britische Rasse“ als Teil der zivilisierten, „weißen Rasse(n)“
  • „Innerrassische“ Konflikte, „Rassekriege“ und „miscegenation“ als globale Bedrohung der „britischen Rasse“
  • „Our Race“ II. – der innere Aufbau der „britischen Rasse“
  • Konstituiert Staatsangehörigkeit die Rasse? Die Einteilung nationaler Minderheiten in ein „rassisches“ Schema
  • Klassenzugehörigkeit als Folge von Vererbung: die biologistische Erklärung gesellschaftlicher Klassen
  • Bedrohung durch „nationale Degeneration“ – das „Residuum“ aus „paupers“ und „feeble-minded“
  • „Our Race“ III. – die „Aufartung“ der „Rasse“ als nationale Pflicht
  • Positive und negative Eugenik
  • Vermehrung als „rassische Pflicht“ der Frau
  • Eugenische Erziehung
  • Schlussbetrachtung
  • Das Verständnis von „Rasse“ in der Eugenics Review
  • Die „britische Rasse“ in der Eugenics Review
  • Tabellen
  • Tabelle 1: Anzahl der „Rassebegriffe“, einschließlich Charakterisierung und Nationalitäten
  • Tabelle 2: Anzahl der Begriffe zu Gesundheit und „fitness“
  • Tabelle 3: Leitartikel und Autor_innen nach Ausgaben
  • Literaturverzeichnis und Quellenangaben
  • Archivmaterial
  • Gedruckte Quellen - Monographien
  • Gedruckte Quellen - Eugenics Review
  • Literatur
  • Back Cover

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