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Gender, Macht und Recht

Beiträge zu Musik, Recht und Geschichte

Diese Publikation zitieren

Markus Hirte(Hg.), Gender, Macht und Recht (2021), WBG, Darmstadt, ISBN: 9783534404582

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Die Geschichte der populären Musik ist untrennbar mit der Geschichte der sozialen, kulturellen und politischen Konflikte verbunden. So wundert es nicht, dass auch Rollenbilder, Geschlechter-Theorien, Protest und Selbstermächtigung in Musik und Musikbusiness immer wieder neu verhandelt werden. #MeToo mag hierfür geradezu paradigmatisch stehen. Wo verlaufen die rechtlichen Grenzen? Wo stehen wir aktuell und welche Herausforderungen warten auf uns?
Dem Spannungsverhältnis von Musik und Recht widmet das Mittelalterliche Kriminalmuseum in Rothenburg ob der Tauber regelmäßig Veranstaltungen, etwa das am 10. August 2019 - in Kooperation mit dem Taubertal-Festival - durchgeführte Symposium „Gender, Macht und Recht“. Vorliegender Sammelband vereint ausgewählte Vorträge der Veranstaltung, etwa „Zur Rolle der Frau in Musik und Musikbusiness“, „Upskirting und Co.“, „Wenn lästernde Weiber die Kirche besingen“ und „Mediale Geschlechterkonstruktionen im Occult Rock des 21. Jahrhunderts“.

Beschreibung

Seit Jahren beherrscht die #MeToo-Debatte die Filmbranche. Wie steht es indes um das Musikbusiness? Wo verlaufen die rechtlichen Grenzen von #MeToo? Wie geht der Rechtsstaat mit polarisierenden Künstlerinnen um und wie lässt sich Übergriffen, etwa "Upskirting" rechtlich begegnen? Wie werden Geschlechter im 21. Jahrhundert medial konstruiert?

Beschreibung

Markus Hirte studierte Rechtswissenschaft an der Universität Jena und wurde 2004 mit einer Arbeit zu »Papst Innozenz III., das IV. Lateranum und die Strafverfahren gegen Kleriker« promoviert. Er erhielt dafür den Promotionspreis der Universität Jena. Nach einem Rechtsreferendariat arbeitete er als Rechtsanwalt und erwarb berufsbegleitend den Abschluss eines »Master of Laws«. Seit 2013 ist Markus Hirte geschäftsführender Direktor des Mittelalterlichen Kriminalmuseums in Rothenburg ob der Tauber.

Inhaltsverzeichnis

  • Cover
  • Titel
  • Impressum
  • Inhalt
  • Vorwort
  • Einführung zum Symposium
  • Zur Rolle der Frau in Musik und Musikbusiness
  • A. Einführung
  • B. Die Rolle der Frau in der Geschichte der Musik und im Musikbusiness
  • C. Die #MeToo-Debatte: Anstöße für einen Paradigmenwechsel in Musik und Recht?
  • Upskirting und Co.: Spannen und unbefugte Bildaufnahmen – nicht nur unter Frauenröcken
  • A. Einführung
  • B. Der Begriff des Upskirting und ähnliche Verhaltensweisen
  • C. Die geltende Rechtslage
  • D. Aus der Diskussion über die künftige Rechtslage
  • E. Ausblick: Mehr Fragen als Antworten
  • Wenn lästernde Weiber die Kirche besingen: Ein Fall für die Justiz?
  • A. Carolin Kebekus „Dunk den Herrn!“
  • B. Madonna „Like A Prayer“
  • C. Pussy Riot „Punkgebet“
  • D. Schlussbetrachtung
  • Von Hexen, Hohepriestern und magischen Verführungen: Mediale Geschlechterkonstruktionen im Occult Rock des 21. Jahrhunderts
  • A. Das Okkulte – Einleitende Überlegungen
  • B. „(R)Okkulturen“
  • C. Performativität und Medialität von Geschlechteridentitäten
  • D. Männlichkeitsvorstellungen im Occult Rock – Zwischen Musiker und Ritualmeister
  • E. Weiblichkeitsvorstellungen im Occult Rock – Zwischen Hexe und Sexualobjekt
  • F. Gender Diversity?
  • G. (Macht)Relationen der Geschlechter – Paradigmen im Occult Rock
  • H. Welches Geschlecht hat das Übernatürliche? Das patriarchal-okkulte Paradigma
  • I. Fazit
  • Schlussteil: Podiumsdiskussion
  • Abbildungsnachweis
  • Die Autor/innen
  • Back Cover

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