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Die exzentrische Lebensgeschichte des Künstlers und Verbrechers Benvenuto Cellini

Uwe Neumahr

Diese Publikation zitieren

Uwe Neumahr, Die exzentrische Lebensgeschichte des Künstlers und Verbrechers Benvenuto Cellini (2021), WBG, Darmstadt, ISBN: 9783806242492

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Diebstahl, Mord, Sodomie ... es gibt kaum ein Verbrechen, das man dem Künstler Benvenuto Cellini nicht angelastet hat. Für seine Vergehen wurde er in der Engelsburg inhaftiert und sogar zum Tode verurteilt. Er galt als Exzentriker, als »Enfant terrible« der italienischen Renaissance. Streitsüchtig und unangepasst soll er gewesen sein. Und doch schuf er mit seiner Perseus-Skulptur und dem Salzfass Werke, die zu den Höhepunkten der abendländischen Kunst zählen. Genie und Wahnsinn, nahe beieinander.
Zu seinem 450. Todestag liegt nun endlich die erste deutschsprachige Biografie über den schillernden »Uomo universale« Cellini vor. Uwe Neumahr arbeitet die historische Persönlichkeit unter dem Firnis der Legende heraus, blättert den Kosmos von Cellinis Schaffen auf und erzählt das abenteuerliche Leben des Künstlers, das einem Roman gleicht. Die spannende Lebensbeschreibung entfaltet ein weites Panorama der Medici-Herrschaft in Florenz.

Beschreibung

Er mordete, wurde in der Engelsburg inhaftiert, floh, stand mit den Machthabern in Konflikt... Der geniale Goldschmied und Bildhauer Benvenuto Cellini gilt als »enfant terrible« unter den Künstlern der italienischen Renaissance. Die Biografie dieser schillernden Persönlichkeit zeichnet zudem ein weites Panorama der Medici-Herrschaft in Florenz.

Beschreibung

Dr. Uwe Neumahr studierte an der Universität Tübingen und der Scuola normale superiore Pisa Literaturwissenschaft und promovierte über Rhetorik in der Florentiner Renaissance. Heute arbeitet er als Literaturagent und freier Autor. Zuletzt erschien „Miguel de Cervantes“ (C. H. Beck Verlag).

Inhaltsverzeichnis

  • Cover
  • Titel
  • Impressum
  • Inhalt
  • Vorwort
  • FLORENZ. ZWISCHEN SCHALMEI UND WERKBANK (1500–1523)
  • Florenz um 1500
  • Die Vorfahren
  • Ein ehrgeiziger Vater
  • Skorpion und Salamander. Frühe Jahre
  • Zwischen Notenblatt und Goldschmiedearbeit
  • Bildungsweg in unruhigen Zeiten
  • Wanderjahre
  • Gewalt und Sodomie
  • ROM. VIRTUOSE DER GOLDSCHMIEDEKUNST (1523–1540)
  • In der Ewigen Stadt
  • Der Sacco di Roma und die Wahrheit
  • Erfolge als Goldschmied
  • Der erste Mord
  • Kind des Saturn
  • Nekromantie
  • Münzen und Medaillen
  • Eine translegale Existenzform
  • Der neue Oberhirte
  • Streit mit Vasari
  • Ein hinterlistiges Porträt
  • Cellini und der Attentäter
  • Bembos Bart und die erste Frankreichreise
  • Haft in der Engelsburg
  • De profundis
  • Dichtung als Kompensation
  • AM HOF IN FRANKREICH (1540–1544)
  • Totschlag
  • Am französischen Hof
  • Bildhauer großplastischer Werke
  • Gigantomanie
  • Italienische Art, französische Art und Sad(omasoch)ismus
  • Das Salzfass
  • Ein Schlüsselwerk des Manierismus
  • Die Nymphe von Fontainebleau
  • Mit Dante im Gerichtssaal
  • Ein unrühmliches Ende
  • HOFKÜNSTLER UNTER HERZOG COSIMO I. DE’ MEDICI (1544–1571)
  • Zurück in Florenz
  • Arbeit in Bronze
  • „Die Bestie“ – Baccio Bandinelli
  • Perseus – Triumph und Propaganda
  • Deutungen
  • Ein folgenreicher Auftrag: Die Büste des Bindo Altoviti
  • Anni horribiles – Verschwiegene Jahre
  • Kunst als Legitimierungsstrategie für Homosexualität
  • Paragone – Im Kampf für die Vorrangstellung der Bildhauerei
  • „Ich erinnere …“
  • Geistliche Berufung
  • Männlich oder weiblich?
  • Von chiffrierten Alphabeten und literarischer Polyamorie: Cellinis Literatur
  • Lyrik
  • Traumdeutungen
  • Schlechte Investitionen
  • Das Marmorkruzifix und die Odyssee der Grabfindung
  • Neptunsbrunnen
  • Apotheose der Goldschmiedekunst
  • Zensierte Traktate
  • Letzte Jahre
  • Eine Art Nachwort: Goethes Cellini
  • Literaturverzeichnis
  • Primärliteratur
  • Sekundärliteratur
  • Personenregister
  • Anmerkungen
  • Bildnachweis
  • Rückcover

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