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Grundbildung und Behinderung

Zum Verhältnis von pädagogischem Auftrag, subjektgelagerten Fähigkeiten und professionellem Vermittlungshandeln am Beispiel von Numeralität

Silke Schreiber-Barsch und Wiebke Curdt

Diese Publikation zitieren

Silke Schreiber-Barsch, Wiebke Curdt, Grundbildung und Behinderung (18.05.2021), Beltz Juventa, 69469 Weinheim, ISSN: 0514-2717, 2021 #1, S.200

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Numeralität als Teil der Grundbildung Erwachsener und Gegenstand von professionellem Vermittlungshandeln im Kontext von Behinderung wurde in pädagogischen Praxis- und Wissenschaftsdiskussionen bislang nur rudimentär berücksichtigt. An diesem Befund setzt der Beitrag an und setzt bildungstheoretische Grundannahmen mit dem Behinderungsbegriff der Disability Studies sowie dem Ansatz von Numeralität als soziale Praxis in Beziehung. Auf der Grundlage empirischer Daten eines qualitativ und partizipativ angelegten Forschungsprojektes zu Menschen mit Lernschwierigkeiten wird nach den Potentialen und Grenzen der professionellen Unterstützung in der Anwendung von Numeralität im Alltag der Lebensbereiche von Arbeit, Beruflicher Bildung und Wohnen gefragt. Die Befunde konturieren den Ansatz einer subjektorientierten Grundbildung, die ressourcenorientiert arbeitet und pädagogisches Handeln als Vermittlungshandeln unter Paradoxien der Moderne systematisiert.

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