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Digitale Grundbildung in einer durch technologische Innovationen geprägten Kultur

Anforderungen und Konsequenzen

Ilka Koppel und Karsten D. Wolf

Diese Publikation zitieren

Ilka Koppel, Karsten D. Wolf, Digitale Grundbildung in einer durch technologische Innovationen geprägten Kultur (04.03.2021), Beltz Juventa, 69469 Weinheim, ISSN: 0514-2717, 2021 #1, S.182

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Digitale Medien dominieren zunehmend die Informations- und Kommunikationspraxen der heutigen Gesellschaft. Damit ändern sich Wege und Modalitäten der Meinungsbildung, der Partizipation an politischen Entscheidungsprozessen sowie der gesellschaftlichen und kulturellen Teilhabe (vgl. z.B. Autorengruppe Bildungsberichterstattung, 2020). Grundbildung umfasst als ein zentrales Ziel, Erwachsene in die Lage zu versetzen, ein ‚gelingendes‘ Leben in einer Gesellschaft führen und sich an ihr beteiligen zu können. Mit einer zunehmenden Mediatisierung ist diese Teilhabe ohne medienbezogene Kompetenzen selbst bei ausreichenden Lese- und Schreibfähigkeiten gefährdet. Es bedarf daher einer digitalen Grundbildung, um Risikofaktoren des Teilhabeausschlusses entgegenzuwirken. Der Rückgriff auf bestehende Kompetenzmodelle ist allerdings nicht ausreichend, da diese objektiv prüfbare Kompetenzbeschreibungen fokussieren und somit nicht in unterschiedlichen sozio-kulturellen Kontexten anwendbar sind. Diesem Spannungsfeld kann durch die Kombination von relationalen Ansätzen, wie dem Capability- und dem Literacy-Ansatz, mit objektiven kompetenzbezogenen Ansätzen begegnet werden. Die Zielsetzung dieses Artikels ist, das Ziel und die Bestandteile einer digitalen Grundbildung unter einer relationalen sowie einer objektiven Perspektive konstruktiv zu erörtern.

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