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Numeralität im Wandel der Zeiten

Analyse zentraler Konzeptionen zu Numeralität und Implikationen für die Numeralitätdiskussion in der Erwachsenenbildung

Maike Lüssenhop und Gabriele Kaiser

Diese Publikation zitieren

Maike Lüssenhop, Gabriele Kaiser, Numeralität im Wandel der Zeiten (19.06.2021), Beltz Juventa, 69469 Weinheim, ISSN: 0514-2717, 2021 #1, S.36

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Diskussionen zu Numeralität – Numeracy – und dem Stellenwert numeraler Fähigkeiten und Praktiken haben eine lange Tradition, die historisch bis ins 16. Jahrhundert zurückreicht, in die praktische Rechenkunst von Adam Ries, die durch eine aufklärerische Perspektive geprägt war. Diese kritisch-aufklärerische Perspektive ist in der Rezeption von Numeralität in der neueren deutschsprachigen mathematikdidaktischen und bildungswissenschaftlichen Diskussion nur bedingt aufgenommen worden, wohingegen in der internationalen Diskussion kritisches Denken als zentrale Komponente von Numeralität betont wird. Im Beitrag soll beleuchtet werden, wie diese aufklärerische Perspektive in internationalen Ansätzen umgesetzt wird und welche Impulse diese internationalen Ansätze für die Wiederbelebung aufklärerischer Intentionen im Rahmen deutschsprachiger Numeralitätskonzeptionen für die Erwachsenenbildung geben können. Daher werden zunächst die historische Entwicklung von Konzeptionen zu numeralen Fähigkeiten und Praktiken im deutschsprachigen Raum aufgearbeitet, bevor internationale Ansätze zu Numeralität dargestellt werden. Der Beitrag schließt mit der Analyse von Implikationen für die deutschsprachige Numeralitätsdiskussion in der Erwachsenenbildung ab. Dabei wird insbesondere Bezug auf ein aktuelles Projekt zur finanziellen Grundbildung genommen und es werden Sprach- bzw. sogenannte Integrationskurse im Kontext aktueller migrationsgesellschaftlicher Realitäten fokussiert.

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