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Warum ira e.V. für dynamische Angebote plädiert …

Die exkludierenden Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Betroffene von geschlechtsspezifischer Gewalt im Kontext von Prostitution

Lydia Boadu, Anna Mühlen, Mona Plate, Katharina Vorberg und Geraldine Wronski

Diese Publikation zitieren

Lydia Boadu, Anna Mühlen, Mona Plate, Katharina Vorberg, Geraldine Wronski, Warum ira e.V. für dynamische Angebote plädiert … (17.09.2021), Beltz Juventa, 69469 Weinheim, ISSN: 1438-5295, 2021 #1, S.12

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

ira e.V. bietet ein bedarfsorientiertes Beratungs- und Unterstützungsangebot für Mädchen und Frauen an, die in der Prostitution tätig oder Opfer von Zwangsprostitution, -Beschneidung oder -Verheiratung geworden sind. Unsere zentralen Anliegen sind die Selbstermächtigung sowie die Steigerung und Stabilisierung des physischen, psychischen und emotionalen Wohlergehens dieser Personen. Die Zielgruppe befindet sich häufig in multiplen Notlagen, ohne Zugang zum helfenden System. Die Gründe hierfür variieren stark: Sie reichen von sprachlich-kulturellen Hürden über die Unkenntnis der eigenen Rechte und potentieller Hilfsangebote, bis hin zu Scham- und Schuldgefühlen oder diversen Ängsten. Kurze Zeit nach Gründung und Arbeitsaufnahme von ira e.V. begann die Corona-Pandemie, auf die wir flexibel reagierten und unsere Angebote den (teilweise veränderten) Bedürfnissen unter Berücksichtigung der behördlichen Auflagen anpassten. Unser Beratungsangebot umfasst u.a. die Vermittlung einer anonymen, sicheren Unterbringung, die Sicherstellung des Lebensunterhaltes und medizinischer Versorgung, die Vermittlung rechtlicher Beratung, Empowermentangebote sowie Unterstützung und Coaching bei der Erarbeitung von Zukunftsperspektiven.

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