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Die Macht der Kritik

Epistemische Asymmetrien, alternative Standpunkte und migrantische Praktiken

Robin Celikates

Diese Publikation zitieren

Robin Celikates, Die Macht der Kritik (2020), Campus Frankfurt / New York, 60486 Frankfurt/Main, ISSN: 1860-2177, 2020 #2, S.81

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Aus ihrem Anspruch, Theorie wesentlich an Praxis zu binden – und damit in prätheoretischen Erfahrungen, oppositionellen Bewusstseinsformen und Theoretisierungen sowie Praktiken der Kritik und des Widerstands zu verankern, diese aber auch zu befördern –, ergibt sich für die Kritische Theorie die Aufgabe, ihre eigenen entmächtigenden, antiemanzipatorischen und »unkritischen« Effekte systematisch zu berücksichtigen. Der Einbeziehung alternativer Standpunkte und Epistemologien sowie der darin sich artikulierenden Praktiken der Kritik – wie sie im Rahmen der Critical Race Theory gefordert wird – kommt dabei eine entscheidende Rolle zu, die hier mit Bezug auf das bisher von der Kritischen Theorie vernachlässigte Feld der Migration exemplifiziert wird.

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