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Biografisierung als Doktrin

Der biografische Blick in der Psychotherapie

Sabine Flick

Diese Publikation zitieren

Sabine Flick, Biografisierung als Doktrin (2020), Campus Frankfurt / New York, 60486 Frankfurt/Main, ISSN: 1860-2177, 2020 #2, S.3

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Auf der Grundlage einer qualitativen Studie diskutiert der Beitrag die psychotherapeutische Praxis des Deutens und »Übersetzens« von Patient_innenleiden und stellt diese Praxis als Biografisierung vor. Das Konzept des mit dieser Praxis verbundenen »biografischen Blicks« der Psychotherapie wird analog zum klinischen Blick der Medizin und Psychiatrie, wie ihn Foucault konzipierte, für die spezifische deutsche Behandlungssituation in psychosomatischen Kliniken entwickelt und problematisiert. Dies geschieht in drei Schritten: Psychotherapie wird als professionelle Praxis zunächst mit Blick auf die therapeutische Übersetzung als Othering und Selving kontextualisiert. Im Anschluss daran werden die Anlage und Ergebnisse der empirischen Studie vorgestellt, die sich in vier Dimensionen des biografischen Blicks zusammenfassen lassen. Schließlich werden abschließend problematische Dimensionen der Praxis der Biografisierung diskutiert.

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