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Dem Schwaben sein Dativ

Neue Wortgeschichten von Wolf-Henning Petershagen

Wolf-Henning Petershagen

Diese Publikation zitieren

Wolf-Henning Petershagen, Südwest Presse(Hg.), Dem Schwaben sein Dativ (2016), WBG, Darmstadt, ISBN: 9783806233285

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Erstens stimmt es nicht, dass die Schwaben keinen Genitiv kennen. Und zweitens ist ihre Art, den Dativ zu bilden, nicht nur legitim, sondern durch und durch zweckmäßig. Das weist Wolf-Henning Petershagen in seinem neuesten Werk „Dem Schwaben sein Dativ“ nach. Es enthält 60 bislang noch nicht in Buchform veröffentlichter Kapitel der beliebten Zeitungsserie „Schwäbisch für Besserwisser“. Darin erfahren wir unter anderem, dass die schwäbischen Ölhäfen nicht an der Küste liegen und eine grillende Nachbarin nicht die Nase, sondern die Ohren strapaziert.
Es geht jedoch nicht nur um sprachliche Eigenwilligkeiten der schwäbischen Mundart. Auch die Mentalität wird untersucht, die den Schwaben beispielsweise zwingt, sich lieber die Zunge abzubeißen als „Ich liebe dich!“ zu sagen. Und schließlich wird noch mit dem Irrglauben abgerechnet, dass die Kehrwoche ein typisch schwäbischer Gendefekt sei.

Beschreibung

Es stimmt nicht, dass die Schwaben keinen Genitiv kennen. Und ihre Art, den Dativ zu bilden, ist durch und durch zweckmäßig. Das erklärt Petershagen in seinen Wortgeschichten ebenso wie den Umstand, dass Schwaben sich lieber die Zunge abbeißen als „Ich liebe dich!“ zu sagen und dass die Kehrwoche eben kein typisch schwäbischer Gendefekt ist.

Beschreibung

Wolf-Henning Petershagen ist Historiker und Kulturwissenschaftler. Er arbeitete lange Jahre als Redakteur bei der Südwest Presse in Ulm und ist Autor mehrerer Bücher zur schwäbischen Sprache, Geschichte und Kultur.

Inhaltsverzeichnis

  • Front Cover
  • Titel
  • Impressum
  • Noch mehr Schwäbisch
  • Inhalt
  • Der miss- und unverstandene Schwabe
  • Der Schwabe – ein Hochdeutscher
  • Ölhäfen im Landesinnern
  • Von der Bühne zur Etage
  • Der Buckel
  • Der schwäbische Teppich
  • Das Geheimnis des Käsdrecks
  • Die Mucken der Schwaben
  • Jucken und beißen
  • Wenn die Nachbarin grillt
  • Letz
  • So, als wie
  • Als zu!
  • Mentalität und Verhalten
  • Sind Schwaben gefühlsarm?
  • Die Angst vor dem Erfolg
  • Des mueß weg!
  • Fuuz- und Enteklemmer
  • Mödele und Modene
  • Wie man degenmäßig wird
  • Die Hagebüchenen
  • Die Luse und die Ôômueß
  • Aus der Verwandtschaft
  • Von der Blåder zur Blås
  • Die Gegenschwieger
  • Im Reich der Doten
  • Tätigkeiten
  • G’luaget und g’loset
  • Trappt und dappt
  • Aufklaubt und ausnanderklaubt
  • Rumg’rudlet
  • Nauf-, raa-, naa- und neig’langt
  • Rum- und numdalgt
  • Nach gruebet grublet
  • Pfitzauf und Mädlesfitzeler
  • Nahrung und Nahrungsaufnahme
  • Das Ränftle und das Ribele
  • Healeskäs
  • Geigenknöpfle aus Mutschelmehl
  • Gefahr für die Hutzel!
  • Manche mögen’s schlunzig
  • Supfle, sutzle, suggle, sürfle
  • Mampf!
  • Aus der Schwabogenese
  • Vom Butzen zum Butzele
  • Der kleine Dergel
  • Manns- und Weibsbilder
  • Aus der Technik
  • Der alte Göppel
  • Der Driebel
  • Die Mysterien der Migge
  • Metaphern
  • Häftlesmacher und Bürstenbinder
  • Die Glufen und der Michel
  • Rotzlöffel und Rotzraahenker
  • Der Wasen und das Wasenluder
  • Das Lettegschwätz
  • Dem Simpel den Dippel gebohrt
  • Hundsliedrig
  • Die Rehabilitierung des Dackels
  • Folklore
  • Was heißt „Schwabe“?
  • Dem Schwaben sein Dativ
  • Die Kehrwoche – ein Mythos
  • Raupen im Weinberg
  • Die Mauke einst und jetzt
  • De schwäb’sche Eisebahne
  • Muss i denn
  • Warum „schwäbischer“ Gruß?
  • Anhang
  • Literatur
  • Register
  • Bildnachweis
  • Der Autor
  • Back Cover

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